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Pingpong um Globe Invest

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von Kid Möchel | 17.02.2009 | 19:33

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Pingpong um Globe Invest

Die mutmaßliche 38-Millionen-€-Anlegeraffäre um die Globe Invest AG von Bernhard Wolschlager wird zum "Wanderpokal" zwischen den Gerichten. Nachdem das Ermittlungsverfahren wegen angeblichen Betrugsverdachts, der bestritten wird, von Wien nach Korneuburg und retour geschickt wurde, droht auch dem Konkurseröffnungsverfahren ein ähnliches Pingpong-Spiel. Laut Anwalt Christian Horwath, der im Namen einer Globe-Anlegerin mangels Auszahlung der investierten Gelder den Konkurs beantragt hat, hat Globe Invest bei der ersten Tagsatzung am Landesgericht Wels ein Rechtsmittel gegen die Überweisung des Verfahrens von Wien nach Wels eingelegt. Globe werkt von Sattledt bei Wels aus, hat aber ihren Firmensitz offiziell im noblen Wiener Palais Ferstel. Zugleich ist Globe der Ansicht, dass ihre Genussrechteinhaber keine Konkursgläubigerstellung haben und somit Globe Invest nicht konkursfähig ist. Das WirtschaftsBlatt hat am Montag über dieses Rechtsproblem berichtet. Horwath wartet nun die Entscheidung des Gerichts ab. Erst dann will er weitere rechtliche Schritte setzen.

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