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Dialog-backdrop Vogelgrippe-Panne bei BaxterPrag/Wien. Baxter AG, österreichische Tochter des US-Pharmakonzerns Baxter, hat vor einigen Wochen mehrere mit dem Grippevirus kontaminierte Impfproben an Labors im In- und Ausland verschickt. Wie sich jedoch herausstellte, haben die für wissenschaftliche Tests vorgesehenen Proben versehentlich das gefährliche Vogelgrippevirus H5N1 beinhaltet. Die Panne fiel zuerst im tschechischen Labor BioTest in Konarovice auf, wo es zum unerwarteten Sterben von Frettchen kam, an denen der Impfstoff aus Österreich getestet wurde. Eine Untersuchung brachte die Diagnose: Vogelgrippe. Nach Berichten tschechischer Medien wurden ähnliche Tests auch in Slowenien, Deutschland und Österreich durchgeführt - mit dem gleichen Ergebnis. Laut Baxter-Sprecher Richard Tischler wurden die bei Baxter hergestellten Proben zum Testen an die Wiener Firma Avir Green Hills geschickt und gelangen von dort in andere Labors. Avir bestätigt. Die Firma beschäftigt sich unter anderem mit der Erforschung neuer Impfstoffe, daher hat sie "bei Baxter die Herstellung eines Grippevirusstamms für die Impfstoffentwicklung in Auftrag gegeben", schreibt sie in einer Erklärung. Bei Tests mit dem gelieferten Material habe es sich herausgestellt, dass es mit Vogelgrippe-Viren verunreinigt war. "Die Kontamination erfolgte im Zuge des Herstellungsprozesses, vor der Lieferung an Avir Green Hills", betont das Labor. Der Grund für die Panne war offenbar ein irrtümliches Vertauschen der Virenproben bei Baxter. Tischler spricht von einer Verkettung unglücklicher Umstände und betont, die Prozedur für die Herstellung der Impstoffe wurde bereits geändert. Kommentare… Kommentar hinzufügen…mehr Archiv…
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1 Kommentar
Wahnsinn
Also so einfach sollte Baxter AG da nicht davonkommen. Es gab in der Geschichte der Pharmakonzerne schon die eine oder andere Grippewelle, die aus Laboren entkommen sind, oder die aus experimentellen Impfungen hervorgegangen sind (u.a. die spanische Grippe von 1918). Ausgerechnet die Unternehmen, die uns schützen sollten, stellen eine ernstzunehmende Bedrohung dar!
Von Gast: Gast: Anonym am 12.03.2009 um 11:31
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