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Dialog-backdrop Gleitzeit macht Mitarbeiter effizienter und gesünderStudie. Die Vorteile flexibler Arbeitszeitmodelle, wie Reduzierung von Stress, liegen auf der Hand, werden aber noch nicht von allen erkannt. Wer täglich zittern muss, ob der Pendlerzug pünktlich kommt oder ob der obligatorische Morgen-Stau verhindert, dass man pünktlich um acht Uhr im Büro antritt, beneidet wohl jene, die ihren Arbeitsbeginn selbst festlegen können. Und das zu Recht: Wie eine Studie des österreichischen Beratungsunternehmens Ximes ergeben hat, sind Arbeitnehmer, die Gleitzeit arbeiten, nicht nur effizienter, sondern auch gesünder. "Das hat einerseits mit der besseren Vereinbarkeit von Arbeit und Familie zu tun, weil hier die Gleitzeit klar stressreduzierend wirkt", sagt Studienleiter Johannes Gärtner, Geschäftsführer von Ximes und Dozent an der Technischen Universität Wien. "Aus physiologischer Sicht kommt die Gleitzeit aber auch der inneren Uhr des jeweiligen Mitarbeiters entgegen." So hat die Umfrage gezeigt, dass ältere Arbeitnehmer lieber am Morgen und jüngere lieber am Abend arbeiten. Insgesamt gaben 51 Prozent der Befragten an, dass Gleitzeit der Gesundheit zuträglich sei, nur zwei Prozent sehen dieses Arbeitszeitmodell als Belastung. "Das sind jene, die nicht Nein sagen können und sich schnell noch Aufgaben aufhalsen lassen, weil sie nicht durch einen pünktlichen Dienstschluss geschützt sind." Die Befragung hat zudem ergeben, dass 65 Prozent denken, dass durch Gleitzeit "oft" oder sogar "sehr oft" effizienter gearbeitet wird. 16 Prozent sind gar der Meinung dass das "fast immer" der Fall sei. 94 Prozent der Befragten waren sich einig, dass Gleitzeit sowohl Vorteile für Unternehmer als auch Mitarbeiter bringe. Eine Kernzeit sei aber für die Koordination wichtig, glauben 66 Prozent. Gärtner: "Es ist verblüffend, wie stark trotz neuer Technologien immer noch auf die Kernzeit gesetzt wird." ? mehr Archiv… |
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