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Dialog-backdrop "Im Zentrum eines attraktiven Marktes"Maihiro ist einer der Vorzeigebetriebe für die Ansiedelungsspezialisten des Wirtschaftsstandorts Österreich. Der deutsche Spezialist für CRM-Software mit 36 Mitarbeitern hat sich im vergangenen Juli in Wien angesiedelt. "Wir wollen damit die Voraussetzungen für weiteres Wachstum im österreichischen und südosteuropäischen Markt schaffen", sagt Sprecherin Anke Korf. Bereits in den vergangenen Jahren hat Maihiro österreichische Kunden wie Knapp Logistik Automation und eine Tochter der VA Tech Elin EBG betreut. Das soll nun ausgebaut werden. >> Mehr Ansiedelungen << Insgesamt haben sich alleine in Wien im Vorjahr 74 Unternehmen angesiedelt und so 725 Arbeitsplätze geschaffen. Acht Unternehmen haben sogar ihre Osteuropa-Zentrale gegründet. In Summe ist in Österreich die Anzahl der Auslandsinvestitionen im Vorjahr von 107 auf 123 gestiegen (siehe Grafik). Den Grossteil steuerten, wie auch in den Jahren zuvor, deutsche Unternehmen wie Maihiro bei. Weniger glänzend sieht die Bilanz beim investierten Kapital aus - das ist nämlich von 282,6 Millionen Euro auf knapp 218 Millionen Euro geschrumpft. Laut René Siegl, Geschäftsführer der Austrian Business Agency, jedoch kein Grund zur Besorgnis: grossvolumige Investments würden kaum noch in den etablierten Industriestaaten getätigt. >> "Tun uns leicht" << Der WWFF gibt sich mit der aktuellen Entwicklung zufrieden. Auch im Wettbewerb mit den übrigen Bundesländern liege Wien gut. "Bei den Unternehmen, die im städtischen Bereich ansiedeln wollen, tun wir uns leicht", sagt Geschäftsführer Bernd Rießland. Er betont jedoch lieber die Kooperation. International präsentiere sich Wien nicht nur mit Niederösterreich und dem Burgenl, sondern auch mit Ländern aus Osteuropa. "Wir sind nicht als Einzelstandort attraktiv, sondern weil wir im Zentrum eines sehr attraktiven Marktes sind, mit Nachbarn, die ein überproportionales Wachstum aufweisen", sagt Rießland. Er sieht eine wesentliche Aufgabe darin, Unternehmen bei der Zusammenarbeit mit Partnern aus Osteuropa zu helfen. >> Italiener nach Kärnten << Die Kärntner Entwicklungsagentur EAK kämpft ebenfalls um Ansiedler: Zuletzt wurden, den geografischen Stärken Kärntens entsprechend, 70 Unternehmen aus Oberitalien eingeladen, um sich Kärnten aus der Nähe anzusehen. Zu den Vorzeigeansiedlern gehört jedoch abermals ein deutsches Unternehmen: Geba Kunststoffcompounds aus Ennigerloh gründete im Vorjahr im Industriepark St. Veit ein Werk, das kryogene Kaltmahlanlagen herstellt. Mit dem neuen Produktionsstandort will Geba neben dem österreichischen Markt auch Slowenien, Tschechien und die Slowakei bedienen. (man) Grafik "Ansiedlungen in Österreich: Deutsche vorn" siehe PDF-Dokument- |
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