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Andreas Klauser beschert CNH heuer sattes Plus

24.11.2011 | 00:34 | Karl Leitner (Wirtschaftsblatt)

Weltweiter Markenchef von Case IH und Steyr rechnet für 2011 "mit 15 bis 20 Prozent Umsatzzuwachs"

St. Valentin. Der Land-und Baumaschinenkonzern CNH Global wird heuer in seiner Sparte Agrartechnik (Marken: Case IH, Steyr, New Holland) stark wachsen. Andreas Klauser, weltweit Verantwortlicher für die Marken Case IH und Steyr, erwartet für seinen Bereich ein Umsatzplus von 15 bis 20 Prozent. In der Sparte New Holland verlaufe das Geschäft ebenfalls sehr gut, wobei der CNH-Manager keine absoluten Zahlen nennen will. Allein in seinem Bereich verantwortet der Oberösterreicher jedoch rund vier Milliarden€ Umsatz und damit ein Drittel des Gesamtumsatzes des im Mehrheitseigentum des Fiat-Konzerns stehenden Unternehmens. Die Zentrale für Landmaschinen ist in Racine/USA, von wo aus Klauser mehr als die Hälfte seiner Zeit die Geschäfte für seinen Bereich leitet. Den Rest verbringt er in St. Valentin, wo das weltweite Kompetenzzentrum für Steyr-Traktoren ist. Es werden dort heuer 11.000 Stück Steyr und CNH-Traktoren hergestellt (plus zehn Prozent).

"Wir haben starke Zuwachsraten vor allem in Nordeuropa", sagt Klauser. Die neue, effizientere Motorentechnik werde "von den Bauern gut angenommen". Klauser: "Das schlägt voll durch." Die Zuwächse im Norden kompensierten krisenbedingte Ausfälle in Südeuropa.

Deal mit Titan Machinery

Außerhalb Europas laufe das Geschäft vor allem in den USA sehr gut, wo CNH mit Großtraktoren und Quadracs mit weit über 300 PS vertreten ist. Mit dem größten US-Händler, der börsenotierten Titan Machinery (eine Milliarde $Umsatz), hat Klauser vorige Woche einen Deal zum Einstieg beim rumänischen Händler Agroexport abgeschlossen. Titan übernimmt 70 Prozent der Firma und investiert 20 Millionen €in den Marktaufbau.


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