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Dialog-backdrop Bank Austria erringt in den USA TeilsiegWien/New York. Der Masseverwalter des Milliardenbetrügers Bernard Madoff, Irving Picard, erlitt in New York einen Rückschlag. Eine Klage gegen die Bank Austria, die Konzernmutter UniCredit sowie gegen die Fondsgesellschaft Pioneer wurde vom lokalen Gericht abgewiesen. Als Begründung führte Richter Jed Rakoff an, dass Picard für derartige Klagen nicht legitimiert sei. Der Masseverwalter hatte versucht, eine Spezialität des amerikanischen Rechts, das im Normalfall nur gegen Mafia-Organisationen zur Anwendung kommt, auch in dem Milliardenskandal heranzuziehen. Wäre er damit durchgekommen, hätte er die dreifache Summe des Schadens einklagen können. Statt 19,6 Milliarden € wären es demnach 60 Milliarden € gewesen. Picard wird berufen Picard wird jedoch gegen das Urteil berufen, wie seine Sprecherin gegenüber dem Wirtschaftsblatt erklärt. In der Bank Austria wird der Teilsieg naturgemäß begrüßt. Allerdings ist das Institut mit zahlreichen anderen Klagen des Masseverwalters konfrontiert. Auch in Österreich laufen mehrere Verfahren gegen das Institut, weil es für den Vertrieb der Primeo-Fonds verantwortlich war, die als Zuliefer-Fonds für Madoff dienten. Anfang des Jahres urteilte das Handelsgericht Wien in erster Instanz, dass die Emissionsprospekte der Fonds unvollständig waren. Es seien wichtige Angaben verschwiegen worden. mehr Archiv…
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