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Dialog-backdrop "Bei Reform des Pensionssystems ist jetzt Führungsstärke gefragt"Die Finanzierbarkeit des österreichischen Pensionssystems zu sichern, ist nach Angaben des management club (mc) eine der größten Herausforderungen. "Um das System zu ändern, ist jetzt Leadership gefragt", sagt mc-Präsident und Magna-Manager Herbert Paierl zum WirtschaftsBlatt. Zahlen, die die Haltung des früheren VP-Landesrates untermauern, gibt es jedenfalls genug. Allein in den vergangenen fünf Jahren ist der Bundeszuschuss zu den ASVG-Pensionen um zwei Milliarden € auf 4,3 Milliarden € gestiegen. Für die Pensionssicherung bei ÖBB-Rentnern, Bauern und Gewerbetreibenden kommen weitere dreieinhalb Milliarden € Zuschuss dazu. Weitere acht Milliarden € machen Beamtenpensionen aus. Kein Wunder also, wenn nur ein halbes Prozent der kürzlich vom management club befragten 3000 Führungskräfte die Arbeit der Regierung am Pensionssystem mit "Sehr gut" beurteilen. Fast zwei Drittel vergeben ein "Nicht genügend" (siehe Grafik). Sinnlos-Kommission Knackpunkt für eine Reform ist laut Paierl "Anreize für längeres Arbeiten zu schaffen. Sonst rutschen wir in die europäische Unterklasse ab". Die Pensionsreform-Kommission, in der 34 Mitglieder von Sozialpartnern und Parteien sitzen, bekommt in dem Zusammenhang ebenfalls ein vernichtendes Zeugnis. Einziger Ausweg aus Sicht der heimischen Führungskräfte: Umbau des sperrigen Gremiums in einen fünf- bis achtköpfigen Expertenbeirat. Der Ansatz von SP-Sozialminister Rudolf Hundstorfer, die Kommission aufzusplitten, geht zwar in die richtige Richtung - aber aus Sicht des Großteils der österreichischen Manager nicht weit genug. Grafik: Harte Kritik am Pensions-System mehr Archiv…
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