Wirtschaftsblatt.at | Archiv | Artikel DruckenArtikel drucken


BUCH-TIPPS

10.09.2010 | 00:44 |  (Wirtschaftsblatt)

Gemeinwohl-Ökonomie

Christian Felber Deuticke, 160 S., 16, 40 €

90 Prozent der Österreicher sind laut einer Emnid-Umfrage überzeugt, dass nach der Krise des Kapitalismus die Zeit für eine neue Wirtschaftsordnung reif sei. Christian Felber hat mit 70 Unternehmern -vom IT-Dienstleister über Unternehmensberater bis zur Biogärtnerei -diese Gemeinwohl-Ökonomie als Wirtschaftsmodell der Zukunft entwickelt und auch schon in die Praxis umgesetzt.

Bankräuber

Leo Müller, Econ, 384 S., 20, 60 €

Der Autor beschreibt anhand der jüngesten deutschen Bankenskandale, wie kriminelle Manager und unfähige Politiker ein Land in den Ruin treiben können. Der renommierte Wirtschaftsjournalist enthüllt, wie die Deals wirklich abliefen und wie die Öffentlichkeit getäuscht wurde. Das Ergebnis ist ein ebenso spannendes wie schockierendes Sittenbild der internationalen Finanzwelt.

Das Kapitalismus-Komplott

Janich Oliver, Finanzbuchverlag, 450 S., 19, 95 €

Die Bevölkerung sei Spielball einer Gruppe Superreicher, die mit ihren Ängsten und Sorgen spielt, nur um ihre Profite zu maximieren, behauptet Oliver Janich, Kolumnist von Focus Money. Ob Klimawandel oder Ressourcenknappheit -für Janich sind das bloße Mythen und Ideologien, die von den "geheimen Zirkeln der Macht" bewusst geschürt würden, um Menschen zu verunsichern. Eine Provokation.

King of Oil

Daniel Ammann Orell Füssli, 320 S., 16, 95 €

Ob Castros Kuba, Südafrikas Apartheid-Regime oder Khomeinis Iran: Marc Rich machte Geschäfte mit allen "Schurkenstaaten". So wurde der mächtigste Rohstoffhändler der Welt zum Gejagten der USA. Heute lebt der Sohn deutschsprachiger Juden, die während des Holocausts in die USA flüchteten, unbehelligt in der Schweiz. Eine packende Biografie, die zum internationalen Bestseller avanciert ist.

1. 000 Euro für jeden

Götz W. Werner, Adrienne Goehler, Econ 272 S., 18, 50 €

Die Schere zwischen Arm und Reich klafft auch in Europa immer weiter auseinander, doch der Sozialstaat bleibt Antworten auf das Dilemma schuldig. Götz W. Werner, Gründer der dm-Drogeriemärkte, tritt daher für ein bedingungsloses Grundeinkommen ein. Damit würde man die Menschen von Existenzangst befreien und so Sicherheit und Freiraum für Eigeninitiative schaffen, meint er.( am)


© Wirtschaftsblatt.at