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Der 2200er fällt, RBI steckt Prügel ein

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von APA, Astrid Schuch | 23.02.2012 | 00:33

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Der 2200er fällt, RBI steckt Prügel ein

Knapp war es, aber am Ende rutschte der ATX dann doch unter die 2200er-Marke. Die nachhaltige Überwindung derselben lässt damit weiter auf sich warten - und wird nicht leicht werden. Das haben die letzten Tage gezeigt. Zumal die 200-Tage-Linie knapp über dem 2200er erst noch genommen werden muss. Vielleicht hilft ja der zweite dreijährige EZB-Tender, der am 29. Februar aufgelegt wird.

Gestern jedenfalls wurden einerseits Gewinne mitgenommen, andererseits belasteten enttäuschende Konjunkturdaten aus Europa und China. Deutlich zulegen konnte da bloß die OMV. Die Aktie war nach der Bilanzpräsentation für 2011 mit Gewinnen in den Handel gestartet, die sie nach Bekanntwerden eines Schwarzmeer-Gasfundes durch die Rumänien-Tochter Petrom von 42 bis 84 Milliarden Kubikmeter kräftig ausbaute. Zwischenzeitlich war sogar ein Plus von sechs Prozent drin. Im negativen Umfeld schlägt sich auch das Andritz-Papier relativ wacker: Der Anlagenbauer plant einen Aktiensplit im Verhältnis 1:2. Grünes Licht dafür soll die Hauptversammlung am 22. März geben.

Analysten meldeten sich zu Verbund und Erste Group: Die Erste-Analysten sagen weiter "hold" zum Verbund (Kursziel: 22,4 €). Die Analysten der Berenberg Bank stutzten indes das Kursziel für die Erste Group von 36,6 auf 32,3 €. Da das Aufwärtspotenzial damit aber weiterhin riesig ist, geht sich das Kaufvotum aus. Das half gestern nicht: Die Erste Group schloss im roten Bereich. Ordentliche Brösel hagelte es allerdings für die RBI-offenbar belasteten die News, wonach die EU-Kommission den Ungarn die Fördergelder aus dem Kohäsionsfonds sperrt.

Chart: RBI

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