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23.02.2012 | 00:34

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Webtipp: Tools, die App-Entwickler und Interessierte kennen sollten

ÜBERGREIFEND PFIFFIGE MULTIWERKZEUGBOX

Einmal das Programm schreiben und gleich für mehrere Plattformen einsetzen - ein Traum für Programmierer, die Apps programmieren. "Qt", sprich ['kju: t], ist eine übergreifende Werkzeugbox für verschiedene Betriebssysteme, die von den Programmierern als Open Source weiterentwickelt wird. Der norwegische Qt-Erfinder Trolltech wurde 2008 von Nokia für 105 Millionen € übernommen. 2011 hat Nokia die Qt an das finnische Softwarehaus Degia abgegeben. http://qt-project.org http://qt.nokia.com

SPEZIELL BAUKASTEN FÜR EINEN MONOLITHEN

25 Milliarden installierte Apps -besser als mit dieser Zahl könnte man die Dominanz Apples am App-Markt nicht ausdrücken. Der IT-Konzern gibt Entwicklern mit klaren Vorgaben die Richtungen vor, und wer Apps für die Apple-Community programmieren will, muss einmalig 99 $berappen. Das Diktat des US-Konzerns inklusive - Apple behält sich in letzter Instanz die Kontrolle vor. Nicht selten werden Apps auch abgelehnt.

Fazit: Arrangement mit Fesseln, dafür große Audienz von Nutzern. iOS dominiert den App-Markt. https://developer.apple.com

FREIHEIT DIE ANTITHESE ALS GROSSES PROGAMM

Ein bisschen wie "Qt", aber doch anders. Google verspricht mit Android die große Freiheit und eine noch größere Klientel als Apple. Wer marktorientiert denkt, sich die Freiheit nicht verbieten lassen will und dennoch professionelle Toolsets zur Verfügung haben will, folgt den "Androiden". Doch nicht zu vergessen: Google ist Android. Zwar gratis, aber auch der Suchmaschinenspezialist hat nichts zu verschenken. Ein Zuckerl für Einsteiger sind die Demovideos des Developer-Portals. Damit ist das Programmieren schnell gelernt. http://developer.android.com

VERFOLGER TOOLBOX FÜR MEHRERE KLÄNGE

Der koreanische IT-Konzern Samsung tanzt bei Handy-Betriebssystemen gleich auf drei Hochzeiten. Samsung baut Smartphones auf Android-Basis, für Microsofts Windows Phone 7 und das selbst entwickelte Betriebssystem Bada. Mit der Bada-Entwicklungsplattform können, Apps fürdie namensgleiche Smartphone-Reihe und Samsungs Smart-TV-Modelle programmiert werden. Wer eine App auf einen großen Wohnzimmer-Screen bringen will, findet hier das Werkzeug dafür. http://developer.bada.com

WERKSTATT HEIMAT BIST DU ZU GROSSER APPS

Spezialisierung tut Not, so begreift man es zumindest bei der FH Hagenberg in Oberösterreich bei der Ausbildung im Software-Engineering . Von den Basics bis zum fertigen Produkt erlernen die Studenten, wie man Apps baut und vermarktet -ungeachtet der Systeme. Werkzeuge von Apple und Microsoft, Android, Bada, und "Qt" sind im Einsatz. Die Mobilfunk-und IT-Industrie und Medienhäuser danken es: Sie holen sich Ezzes und Absolventen der FH. Die haben Top-Jobs bei Nokia in Helsinki oder in Palo Alto. http://www.fh-ooe.at

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