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Europäer müssen für Wohnen mehr ausgeben

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von Andrea Möchel | 02.12.2011 | 00:40

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Europäer müssen für Wohnen mehr ausgeben

Der Anteil der Wohnkosten an den Gesamtausgaben der-Privathaushalte in den EU-Mit gliedsstaaten steigt: Wurde im Jahr 2000 in den 27 EU-Staaten noch 1,08 Billionen €fürs Wohnen in Miete und Eigentum gezahlt, waren es laut einer Studie der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) im Jahr 2009 bereits um die 1,54 Billionen €.

Der Wohnkostenanteil an den Ge samtausgaben ist demnach innerhalb von zehn Jahren von 20,4 Prozent auf 22,9 Prozent gestiegen. Damit war Wohnen in 21 von 27 EU-Ländern der größte Kostenfaktor, gefolgt von Ausgaben für Lebensmittel (13,2 Prozent) und Verkehrsmittel (13,1 Prozent).

Am teuersten war das Woh nen 2009 in Dänemark, Schweden sowie Frankreich und Lettland, am günstigsten auf Malta, in Portugal und Griechenland.

Attraktives Eigentum

Den stärksten Anstieg der Wohnkosten -von 17 auf 23,9 Prozent -verzeichnete in den vergangenen zehn Jahren Island. Deutlich höhere Wohnkosten gab es auch in Lettland (plus 4,9 Prozent) und Großbritannien (plus 4,7 Prozent).

Als Gründe für den Anstieg werden vor allem gestiegene Energiepreise und höhere Ausgaben der Eigentümerhaushalte genannt. Laut RICS-Studie belege dieser Anstieg auch die zunehmende Attraktivität von Wohneigentum in den meisten EU-Staaten.

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