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Dialog-backdrop Geschäft mit Fälschung hat einen hohen PreisNicht nur Markenkleidung oder teure Uhren sind begehrte Objekte von Fälschern. Das Milliardengeschäft mit abgekupferten Ideen umfasst auch Matratzen, Salatschneider oder Autofelgen. An Händler und Hersteller solcher Plagiate wurde kürzlich auf der Frankfurter Konsumgütermesse der Negativpreis Plagiarius zum 36. Mal verliehen. Damit soll nicht nur diese Geschäftspraktik gebrandmarkt, sondern auf die Bedrohung von innovativen Unternehmen aufmerksam gemacht werden. Ausgaben für Produktforschung, Marketing oder Design ersparen sich die Fälscher auf Kosten der Urheber. Für diese wirkt sich das in Umsatzrückgängen und im Verlust von Marktanteilen aus und kann zu Auftragsverlusten führen. Mehr als 103 Millionen schutzrechtsverletzender Waren im Wert von rund einer Milliarde € wurden 2010 an den EU-Außengrenzen beschlagnahmt. 85 Prozent davon stammten aus China. Laut EU-Kommission hat sich die Anzahl der aufgegriffenen Fälschungen im Postverkehr auf 48.000 mehr als verdreifacht. Das sei Resultat der wachsenden Zahl an Online-Einkäufen. Oft handelte es sich um Arzneimittel und Körperpflegeprodukte. Preis-Leistung Der deutsche Designer Rido Busse war selbst Opfer von Ideenklau und hat die Aktion Plagiarius initiiert. Sie soll auch auf schlechte Produktionsbedingungen und Gefahren für Verbraucher hinweisen. Im Internet rät der Verein Kunden, Angebote genau zu prüfen. Originalhersteller sollten ihre Abnehmer stärker davon überzeugen, dass der vermeintlich höhere Preis dem Wert von Leistung und Investitionen entspricht. mehr Archiv…
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