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Dialog-backdrop In der App-Economy ist die Fantasie grenzenlosApp-Business. Die App-Economy boomt. 25 Milliarden Apps wurden bereits aus Apples App Store installiert. ZitiertMichael Eisler, CEO WappenwolfWir wollen 100.000 Benutzer und ein Marktplatz für Automatisierungen werden FactsApp-Developer'screate.msdn.com
Die Seite mit Informationen für Entwickler von Apps für Windows-Phones und für die Xbox 360. info.publish.nokia.com Informationen zu Nokias Qt und Apps für den Nokia Store. developer.blackberry.com Die Bedingungen und Anleitungen zum Programmiern von Blackberry-Apps. developers.facebook.com Seite für die Entwickler von Facebook-Apps, Spielen und diversen anderen Facebook-Tools. Es ist ein Rekord, von dem andere nur träumen können: Fast 25 Milliarden Apps wurden seit dem Start im Sommer 2008 aus Apples App Store heruntergeladen. Kein Konkurrent - ob Google mit dem Android Market, Nokia mit dem Ovi Store oder Microsoft mit dem Windows Marketplace - kann da auch nur annähernd mithalten. Zur Feier des Rekords hat Apple eine Prämie ausgesetzt: Derjenige, der den Download Nummer 25.000.000.000 tätigt, erhält einen Gutschein für Apples iTunes Store im Wert von 10.000 US-$. Wie viel Apple mit den Apps, den kleinen Programmen für iPhones und iPads, verdient hat, ist wie immer ein streng gehütetes Betriebsgeheimnis. Nachdem Apple aber von jeder verkauften App 30 Prozent des Verkaufserlöses einbehält, dürfte dabei doch ein erklecklicher Batzen übrig geblieben sein. Die Apps, die Smartphones und Tablet-PCs zu vielseitigen, in fast allen Lebenslagen einsetzbaren Geräten machen, sind aber nicht nur für Apple ein Bombengeschäft. Auch die Wirtschaft und natürlich auch die Programmierer und Anbieter dieser Programme profitieren von dem Boom. Einer aktuellen Studie des IT-Netzwerks TechNet zufolge sind durch die App-Economy alleine in den USA 466.000 Arbeitsplätze entstanden. Auch in Österreich sind die für alle modernen Smartphones und Tablet-PCs angebotenen Apps enorm gefragt. Die Community der App-Entwickler ist hierzulande jedoch überschaubar und mit Downloads oder gar Umsätzen in Milliardenhöhen kann keines der hier ansässigen Unternehmen punkten. Apps zu entwickeln und zu programmieren, das ist für sie eine echte Knochenarbeit, von der am Ende schlimmstenfalls statt der erträumten Millionen nur ein paar Cent übrig bleiben. Ein guter Businessplan ist unbedingt nötig, um als Unternehmer nicht Schiffbruch zu erleiden. Lucky Punch Michael Eisler, dem Gründer des Wiener Start-ups Wappwolf, ist in den vergangenen Monaten gelungen, wovon andere nur träumen können: Mit dem DropboxAutomator, einer App, die in die Online-Speicherplattform hochgeladene Dateien automatisch nach vorher definierten Kriterien bearbeitet, hat Wappwolf das Interesse der weltweiten Online-Community geweckt. Die dadurch ausgelösten Medienberichte bescherten dem Unternehmen in weniger als 72 Stunden über 10.000 neue Nutzer. Jetzt will es Eisler wissen. Aktuell zählt Wappwolf 23.000 Benutzer, und die selbst gesteckten Ziele sind sehr ambitioniert. "Bis zum Ende des zweiten Quartals 2012 wollen wir die 100.000-User-Grenze knacken", erklärt Eisler. Ein derart explosiver Anstieg lässt sich natürlich nicht einfach herbeiwünschen. Dafür sind auch entsprechende unternehmerische Aktivitäten notwendig, die viel Geld kosten. Im Spätsommer 2011 hat Eisler mit der Gründung von Wappwolf Inc. im amerikanischen Steuerparadies Delaware, wo offiziell auch Google seinen Firmensitz hat, den Grundstein zum Markteintritt in die USA gelegt. Um den Markt auch erobern zu können, hat das Unternehmen seine Kriegskasse aufgefüllt. Bisher wurde Wappwolf durch Investments der Gründer finanziert, die gemeinsam rund 500.000 US-$in das Unternehmen eingebracht haben. Mit einer Anfang 2012 gestarteten privaten Finanzierungsrunde konnte das Unternehmen nochmals 400.000$ einholen. Fantasie Während vielen bisher nicht ganz klar war, wofür Wappwolf eigentlich steht - auch der Firmenchef selbst konnte es oft nicht richtig erklären -, glaubt Eisler nun, den richtigen Dreh gefunden zu haben. Der Automatismus, der bei der Dropbox läuft, soll auch bei anderen Onlinediensten wie Evernote oder Google Docs zum Einsatz kommen. Den Rest sollen die Benutzer der App selbst erledigen. Eisler will deren Fantasie nicht einschränken und sieht Wappwolf als Marktplatz, der für alles offen ist und entsprechende Umsätze generieren soll. mehr Archiv…
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