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Dialog-backdrop Verseuchte Babynahrung setzt Tetra Pak unter DruckRom. Tetra Pak gerät wegen des Skandals um die verseuchte Baby Milch in Italien und in anderen europäischen Ländern unter Druck. Der schwedische Verpackungshersteller stoppte gestern die Produktion von Verpackungen mit IsopropylThioXanton (ITX), einem Fotoinitiator für Tinte, in ganz Europa. Spuren von ITX waren vergangene Woche in Babymilch der Marken Nestlé und Milupa gefunden worden. Die verseuchte Milch war in Italien und in anderen europäischen Ländern beschlagnahmt worden. Mit einseitigen Inseraten in italienischen Tageszeitungen kündigte Tetra Pak gestern den Produktionsstopp der Verpackungen mit ITX an. Ein Tetra Pak-Sprecher sagte, die Substanz sei in der Branche weit verbreitet. Dennoch habe man sich entschlossen, bei sämtlichen Verpackungen künftig auf ITX zu verzichten. "Die Umstellung läuft", so der Sprecher. Bis Jänner soll ITX weltweit aus der Produktion von Verpackungen ausgeschlossen werden. Der italienische Konsumentenschutzverband Altroconsumo berichtete, bei Tests sei in neun von 25 Produkten die chemische Substanz ITX gefunden worden. Dabei gehe es um Fruchtsäfte und Milchprodukte unterschiedlicher Hersteller. >> 30 Millionen Liter << Baby-Milch von Nestlé war vergangene Woche in vier europäischen Ländern vom Markt genommen worden. Allein in Italien ordneten die Behörden die Beschlagnahmung von 30 Millionen Litern an. Betroffen waren auch Frankreich, Spanien und Portugal. In Österreich war das Produkt nicht verkauft worden. (mt) |
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