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Kupfer und Energie: Bukarest privatisiert mit Verzögerungen

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von Bogdan Asaftei | 03.01.2012 | 00:33

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Kupfer und Energie: Bukarest privatisiert mit Verzögerungen

Bukarest. Läuft alles nach Plan, wird Rumänien im neuen Jahr einige Privatisierungen erleben. Zwei konkrete Projekte jedoch können den gesetzten Zeitplan nicht einhalten.

So hat das rumänische Wirtschaftsministerium die Ausschreibung für die Investmentbank, die den Verkauf eines 15-prozentigen Anteils am Versorger Romgaz begleiten soll, um zwei Wochen auf den 16. Jänner verschoben. Romgaz soll über den Handelsplatz in Bukarest privatisiert werden.

"Bei einem Treffen mit den potenziellen Investmentbanken haben alle einen solchen Aufschub gefordert. Es handelt sich ja nur um ein paar Tage. Die Bieter haben einige Änderungen beim Tender vorgeschlagen, die wir jetzt noch in den Prospekt hineinnehmen", erklärt Florin Laurentiu Vladan, Chef der staatlichen Privatisierungsagentur.

Zum zweiten Mal und um drei Monate verzögert sich indes auch die Privatisierung der Kupfermine Cupru Min Abrud. Nach dem erfolglosen Versuch, die staatliche Mine Cupro Min über die Bukarester Börse zu privatisieren, hatte Bukarest eine Ausschreibung gestartet; deren Deadline wurde nun von Jänner auf April verschoben.

Riesige Vorkommen

Der Grund: Es gibt mehr Interessenten als ursprünglich erwartet. Zudem sollen noch die Kupferreserven untersucht werden. Cupru Min baut im Herzen Rumäniens Kupfer ab -dort, in Rosia Poeini, liegen 60 Prozent der landesweiten Kupfervorkommen.

Das Unternehmen hatte 2009 noch Verluste geschrieben, 2010 konnte die Mine Gewinne in Höhe von 4,5 Millionen € verbuchen. Bukarest hat den Kaufpreis bei 60,6 Millionen €angesetzt.

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