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Öffentliche Verwaltung soll bald in die Wolke wandern

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von Stefan Mey | 15.07.2011 | 00:29

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Öffentliche Verwaltung soll bald in die Wolke wandern

Verstaubte Aktenordner, verlorene Daten und ineffiziente Abläufe? Das konservative Image der öffentlichen Verwaltung soll bald der Vergangenheit angehören, mit dem aus der Privatwirtschaft bekannten Cloud Computing soll alles effizienter werden.

Dabei steht vor allem das Einsparen von Kosten im Vordergrund; und laut Gerhard Popp, Sektionschef im Finanzministerium, geben in erster Linie die Erfahrungen im privaten Bereich den Beamten eine Idee, wohin die Reise gehen kann: "Alleine mit der konsequenten Umsetzung einer Shared Service-Strategie ist es möglich, 20 Prozent der IT-Kosten einzusparen", sagt er.

Berlin als Vorreiter

In Berlin gibt es dazu bereits eine Machbarkeitsstudie und Wirtschaftlichkeitsanalyse: Das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) hat sich aus Gründen der Sicherheit für eine "Private Cloud" für die Institutionen des Landes entschieden - seit Dezember 2010 können sie kostenlos im Rahmen einer Teststellung auf Rechenleistungen und Softwarelösungen innerhalb des Landesnetzes -ein nach außen abgesichertes internes Netzwerk -zugreifen. Die Absicherung nach außen ist essenziell, um die Sicherheit der heiklen Daten zu gewährleisten.

Laut Roland Ledinger, Leiter Bereich IKT Strategie des Bundes im Bundeskanzleramt, arbeitet in Österreich eine Arbeitsgruppe an einem Cloud-Positionspapier. Im Bundesrechenzentrum gibt es bereits erfolgreiche Pilotinstallationen.

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