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Platzierungszahlen bei Schiffsfonds täuschen

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von Manfred Haider | 16.11.2010 | 00:45

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Platzierungszahlen bei Schiffsfonds täuschen

Einen sprunghaften Anstieg hatte es im zweiten Quartal 2010 bei geschlossenen Schiffsfonds in Deutschland gegeben. Gegenüber dem ersten Quartal wuchs das platzierte Eigenkapital laut dem Verband geschlossener Fonds von 98, 2 auf 127, 2 Millionen €, wobei es im dritten Quartal wieder um 29 Prozent hinunter ging (s. Grafik). Doch die Zahlen täuschen ein wenig.

Grund für den steilen Anstieg im ersten Halbjahr waren nämlich zahlreiche Sanierungsfälle bereits bewirtschafteter Fonds, zu deren Sicherung die Anleger im ersten Quartal 68, 7 und im zweiten Quartal 72, 9 Millionen € via Kapitalerhöhung aufbringen mussten. Im dritten Quartal sank der Wert dann wieder auf 51, 3 Millionen €, was auf eine Entspannung bei den Sanierungsfällen hindeutet.

Zahlen für Österreich

In Österreich ist das Platzierungsergebnis laut geföX-Marktstudie 2009/10 im Vorjahr von 43, 6 auf 5, 5 Millionen im Vergleich zu 2008 deutlich eingebrochen. Allerdings beruhen diese Zahlen zum Teil auf Schätzungen, wie Studienautor Alexander Endlweber gegenüber dem WirtschaftsBlatt klarstellt.

Weiters wurden Sparplan-Zeichnungssummen hochgerechnet. Sprich: Wenn ein Anleger eine Beteiligung über 20. 000 € zeichnet, den Betrag aber noch nicht voll eingezahlt hat, dann wurden die 20. 000 € als Wert herangezogen.

Grafik: SCHIFFSBETEILIGUNGEN (DEUTSCHLAND)

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