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Rumänien befürchtet Rückzug ausländischer Banken

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von Bogdan Asaftei | 13.12.2011 | 00:35

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Rumänien befürchtet Rückzug ausländischer Banken

Bukarest. Dem rumänischen Bankensystem geht es nicht gut. Einige Banken reduzieren ihr Engagement, andere wieder machen Verluste, manche könnten das Land verlassen.

Laut Daten der Europäischen Bankenaufsicht haben fast alle Banken in Rumänien ihre Geschäfte mit staatlichen Institutionen reduziert. Als Richtwert gilt das sogenannte Sovereign Exposure, das Investitionen in staatliche und kommunale Anleihen sowie Kredite an den rumänischen Staat, Städte oder zugehörige Institutionen umfasst. Von den österreichischen Banken hat die Erste Group mit ihrer rumänischen Tochter BCR mit 4,1 Milliarden €das größte Exposure; es ist gegenüber dem Vorjahr allerdings um 23 Prozent gesunken. Bei Raiffeisen ging der Wert um 12 Prozent auf 1,2 Milliarden€ zurück.

Insgesamt verzeichnete der Bankensektor in Rumänien per Ende Oktober Verluste von 230 Millionen €, sagt Nicolae Cinteza von der Rumänischen Zentralbank. Das Beratungsunternehmen KPMG geht davon aus, dass einige ausländische Banken nächstes Jahr das Land verlassen könnten. Namen will aber niemand nennen.

Auch Moody 's bestätigt: Die Staatsschuldenkrise und die Probleme der europäischen Banken schlagen sich auch auf Rumänien durch. Große Institute seien für diese Herausforderungen jedenfalls besser gerüstet als Kleine.

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