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Dialog-backdrop Strommarkt in CEE: Barrieren und große Player bestimmen das FeldWien. Die Liberalisierung des osteuropäischen Strommarktes kommt langsam in Fahrt, auf der Strecke zu einem EU-Energie-Binnenmarkt müssen aber noch viele Hürden genommen werden. Die Zugangsbarrieren für ausländische Stromhändler sind insbesondere in Ungarn, der Slowakei und Polen immer noch immens, wie eine aktuelle PwC-Umfrage zeigt. "Polen ist nach wie vor ein Markt mit großen Zugangsbeschränkungen -zugleich aber auch der interessanteste Markt in der Region", so Erwin Smole, Geschäftsführer bei PwC Österreich. 2010 hat die Warschauer Strombörse PolPX die Wiener Strombörse EXAA in puncto Handelsvolumen eingeholt, Tendenz steigend. Dass die Anforderung einer Händlerlizenz aber schon einmal über ein Jahr dauern kann, ist in Warschau keine Seltenheit. Zum Vergleich: An der EXAA halten 80 Prozent der Händler spätestens nach drei Monaten ihre Lizenz in Händen. Die Vorschriften sind so konfus, "dass die Händler im Tagesgeschäft teilweise nicht wissen, ob sie den Deal machen können oder nicht", so Smole. Große Player Immer noch sind es "die üblichen Verdächtigen" wie die großen Player E.ON und RWE, die in Osteuropa mitmischen. Viele Märkte sind staatlich reguliert, bürokratische und sprachliche Barrieren zwingen zu einem Standort vor Ort. In Tschechien und der Slowakei sind nationale Büros sogar von Amts wegen vorgeschrieben. Das ist für mittelgroße Unternehmen schlichtweg "zu teuer", so Smole. Der regionale Energiemarkt Zentralund Osteuropa, der neben Deutschland und Österreich die neuen EU-Staaten Tschechien, Slowakei, Ungarn, Polen und Slowenien umfasst, wurde von der EU als ein Zwischenschritt zum Aufbau eines EU-Binnenmarktes geschaffen. Grafik: Zugangsbarrieren zum Strom-Markt in Ungarn am stärksten mehr Archiv…
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