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Dialog-backdrop Studie zeigt: Generation Praktikum ist ein MythosWien. Die Existenz einer "Generation Praktikum" ist ein Mythos: Das ist die Quintessenz einer vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung in Auftrag gegebenen Umfrage unter 23.000 Universitäts-und Fachhochschulabsolventen. Sie zeigt: Österreichs Akademiker finden durchschnittlich bereits drei Monate nach Studienabschluss einen Job im angestrebten Berufsfeld. In über 80 Prozent der Fälle handelt es sich dabei um eine unbefristete Vollzeitstelle, die dem Ausbildungsniveau der Absolventen entspricht. "Die Arbeitslosenquote bei Akademikern liegt bei 2,4 Prozent. Damit ist das Studium immer noch der beste Weg, um am Arbeitsmarkt erfolgreich zu sein", sagt Johannes Kopf, Vorstand des Arbeitsmarktservice (AMS) Österreich. Karin Steiner, Geschäftsführerin des Forschungsinstituts ABIF, sieht die Situation der Hochschulabsolventen kritischer: "Dass es die Generation Praktikum nicht gibt, ist totaler Blödsinn, sonst würden wir unter den Geistesund Sozialwissenschaftlern nicht so viele Anfragen registrieren. Allein ein Drittel der Psychologen arbeitet nicht facheinschlägig." Zudem registriert die Soziologin einen Trend weg von unbefristeten Verträgen hin zu atypischen Beschäftigungsformen. Frauen benachteiligt Über die Studienwahl hinaus besorgniserregend ist die Einkommenssituation: Frauen verdienen von Beginn an durchschnittlich 20 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Nach fünf Jahren im Beruf geht die Einkommensschere noch weiter auf: Männer haben rund 3720 €brutto monatlich -Frauen nur 2910 €.Auf 14 Gehälter hochgerechnet entspricht das etwa einem Kleinwagen. Kommentare… Kommentar hinzufügen…mehr Archiv…
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2 Kommentare
Höhe der durchschnittlichen Bruttogehälter
Die Angaben im Artikel zur Höhe der durchschnittlichen Bruttogehälter (Männer 3.720 Euro, Frauen 2.910 Euro) finden sich aber nirgends in der Studie, wie sie vom Ministerium zur Verfügung gestellt wird: http://bmwf.gv.at/fileadmin/user_upload/aussendung/ARUFA_Endbericht_Maerz_2011.pdf
Vielmehr wird auf Seite 102 der Studie das monatliche Bruttoeinkommen für Männer mit 3.226 Euro und jenes für Frauen mit 2.501 Euro angegeben.
Wurden die Gehaltsangaben im Artikel wirklich aus der Studie entnommen oder doch nur ungeprüft aus einer anderen Quelle (evtl. http://oesterreich.orf.at/stories/516002/) abgeschrieben?
Von Gast: Gast: WirtschaftsBlattLeser am 17.05.2011 um 20:30
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Benachteiligungsmythos
Dass Frauen am Beginn Ihrer Karriere 20% weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen, ist sicher nicht wünschenswert, hat aber mit eienr "Benachteiliung" a priori nichts zu tun. Viel eher wird die Ursache in der unterschiedlichen Studienwahl liegen, denn die besser bezahlten Technikstudien sind eine Männerdomäne, während man bei den Brotlosstudien wie Psychologie und Kunstgeschichte einen extremen Frauenüberhang hat. Mit derart schlecht recherchierten Artikeln, versucht man einen Mythos am Leben zu halten. Vom Wirtschaftsblatt hätte ich mir mehr erwartet, FL
Von Gast: Interconnection am 17.05.2011 um 12:49
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