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Super Bowl: Werbung war mehr als ein Nebeneffekt

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von Alexandra Rotter | 07.02.2011 | 11:30

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Super Bowl: Werbung war mehr als ein Nebeneffekt

Warren/Wien. Einer Studie von Lightspeed Research zufolge wartet ein Drittel der Super Bowl-Zuseher so sehnsüchtig auf die Budweiser-Werbung, dass sie die Couch erstmal so lange nicht verlassen, bis die Spots am TV-Schirm auftauchen. Zu den Top-5-Brands gehören beim American Football-Finale heuer auch Coca-Cola, Pepsi, GoDaddy. com und Doritos.

Die Werbung ist für erstaunlich viele mehr als ein angenehmer Nebeneffekt - schließlich starten die meisten Konzerne in der Super Bowl-Nacht ausschließlich neue und meist originelle Spots. 15 Prozent schauen überhaupt nur wegen der Werbung zu. Für 27 Prozent ist der soziale Aspekt ausschlaggebend. Für nur 55 Prozent der Zuschauer ist das Spiel der Hauptmotivator, den Fernseher einzuschalten.

In Österreich hat Puls4 als einziger Sender den Super Bowl übertragen - und sich damit in Fan-Kreisen schon einen Namen gemacht. 2010 hat Puls4 Super Bowl und die Conference Finals, also die Halbfinali, gezeigt. Heuer hat der Sender sogar ein Paket mit 22 Spielen bei der NFL gekauft. Laut Michael Stix, Mitglied der Geschäftsleitung der ProSiebenSat1 Austria Gruppe mit Puls4, haben das Spiel 2010 im Schnitt etwa 60.000 Menschen verfolgt. Und die Zahlen steigen: So haben sich etwa die Quoten in dieser Saison von Spiel zu Spiel erhöht. "In den Conference Finals hatten wir Spitzen mit über 100.000 Personen, die gleichzeitig zuschauten", sagt Stix.

Dennoch verzichtete der Sender bei der Super Bowl-Übertragung auf Werbung und zeigte stattdessen Expertenrunden und Stimmungsbilder von den Partys - unter anderem von der angeblich größten Super Bowl-Party Mitteleuropas im Marriott in Wien. Es gebe zwar Interesse seitens der Werbenden, doch der Sender entschied sich auch heuer wieder für die Finanzierung durch den Hauptsponsor Kelly's.

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