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Treichl greift in Ungarn und Rumänien durch

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von Christian Kreuzer | 16.12.2011 | 00:36

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Treichl greift in Ungarn und Rumänien durch

Wien. Erste-Chef Andreas Treichl schickt seine Vertrauensleute in die Problemmärkte Ungarn und Rumänien. Bernhard Spalt, Risikovorstand der Erste Group, wird das Risikomanagement in Ungarn verantworten. Wie zu hören ist, war Treichl mit dem bisherigen Risikomanager nicht zufrieden. Spalt genießt hingegen das volle Vertrauen des Erste-Chefs. In Ungarn verbuchte die Bank in den ersten drei Monaten einen Verlust von 532 Millionen €, zurückzuführen war dies auf die hohen Rückstellungen infolge der Wandlungsmöglichkeiten für Kreditnehmer in Schweizer Franken.

In Rumänien kehrt der Erste-Privatkundenvorstand Martin Skopek zur Tochter BCR zurück. Der Banker war bis Mitte 2010 für das Retail-Geschäft zuständig, mit seiner Nachfolgerin Oana Petrescu zeigte sich der Vorstand in Wien wenig zufrieden, weshalb sie im März kommenden Jahres ihren Posten räumen muss. Das Problem der BCR ist, dass sie zuletzt massiv Marktanteile verloren hat. Skopek soll nun eine Trendwende einleiten.

20 Jahre CEO

Der Aufsichtsrat der Erste hat indes die Vorstandsverträge von Treichl und seinen Kollegen bis zum Jahr 2017 verlängert. Dient der Erste-Chef durch, wird er dann insgesamt 20 Jahre dem Institut als Chef vorgestanden sein.

Die Abgänge von Spalt und Skopek werden allerdings nicht nachbesetzt, sodass das Führungsgremium künftig nur mehr fünf statt bisher sieben Männer umfasst. Spalts Funktion wird vom derzeitigen Vorstand für Großkunden- und Investment Banking, Gernot Mittendorfer, übernommen. Die Sparte von Mittendorfer geht auf Franz Hochstrasser über, der diese Funktion zusätzlich zum Treasury- und Kapitalmarktgeschäft übernimmt.

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