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Autoabsatz legt Vollbremsung hin - 14,3 Prozent minus in Österreich - BMW überholt Audi

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von Leo Himmelbauer | 16.09.2008 | 08:42

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Autoabsatz legt Vollbremsung hin - 14,3 Prozent minus in Österreich - BMW überholt Audi

Der Autoabsatz in Europa ist im Sommer zweistellig gegenüber den Vergleichszahlen 2007 zurückgegangen. Österreich ist da keine Ausnahme.

APA

Die europäische Autokonjunktur hat sich im Sommer stark abgeschwächt. Im Juli sanken die Pkw-Neuzulassungen um 7,3 Prozent, im August sogar um 15,6 Prozent. Das teilte die Vereinigung der europäischen Autohersteller Acea am Dienstag mit. Gründe seien eine allgemeine Schwäche des Verbrauchervertrauens und die anhaltend hohen Spritpreise, erklärte der Verband. In den ersten acht Monaten 2008 beträgt das Minus beim Absatz 3,9 Prozent.

In Österreich fielen die Neuzulassungen im August um 14,3 Prozent auf 18.285 Fahrzeuge, seit Jahresbeginn wurden 209.648 Autos zulassen, um 123 mehr als im Vergleichszeitraum 2007. Wenig zu lachen haben die Autohändler in Spanien (minus 21,1 Prozent seit Jahresbeginn), Italien (minus 12 Prozent seit Jahresbeginn) und Irland (minus 16,7 Prozent).

Nur eine einzige Automarke hat den tiefroten August mit Zuwächsen beendet: Jaguar. 3929 neu zulassene Fahrzeuge sind ein Plus von 167 Prozent. Seit Jahresbeginn freilich beträgt das Minus 5,8 Prozent. Alfa Romeo (minus 32,1 Prozent), Land Rover (minus 23,8 Prozent), Lexus (minus 25 Prozent), Saab (minus 15,6 Prozent) und Toyota (minus 13 Prozent) sind die Top-Verlierer in Europa. Smart hingegen legte um 19,7 Prozent zu, auf immer noch sehr bescheidene 67.443 Stück, Nissan gleich um 20,6 Prozent auf 244.599 Fahrzeuge.

Spannend verläuft das Wettrennen zwischen den Nobelmarken BMW, Audi und Mercedes. Audi büßte im August 2 Prozent ein, BMW 16,1 Prozent, Mercedes 20 Prozent. Auch seit Jahresbeginn hat Mercedes am meisten verloren: 3,6 Prozent. Audi ist mit 2,3 Prozent im Rückstand, während BMW 3,8 Prozent zugelegt hat. Umgelegt auf Stückzahlen bedeutet das: Mercedes ist mit 481.704 Fahrzeugen noch die Nummer eins, doch BMW (470.095 Fahrzeuge) hat Audi (443.540 Fahrzeuge) bereits überholt und setzt zum Sprúng an die Spitze an.

Volkswagen bleibt den Acea-Angaben zufolge mit einem von Jänner bis August leicht auf 20 Prozent erhöhten Marktanteil Europas größter Autobauer, musste aber einen Absatzrückgang von drei Prozent auf 2,086 Millionen Fahrzeuge hinnehmen. Mit einem um 0,3 Prozentpunkte auf 12,8 Prozent (1,419 Millionen Fahrzeuge) gesunkenen Marktanteil blieb PSA Peugeot Citroen die Nummer zwei, der Absatzrückgang um sechs Prozent lag aber über dem Branchenschnitt.

 

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2 Kommentare

Rechtschreibung

Hallo, wollte nur mal anmerken das für ein Wirtschaftsmagazin die Trefferquote bei Rechtschreibfehler sehr hoch ist. Artikel sonst ist sehr informativ. Gru

Von Gast: Gast: jass am 16.09.2008 um 15:00

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Re: An Gast: Rechtschreibung

Sie sollten sich Ihren eigenen Kommentar ernsthaft durchlesen!

Von Gast: Gast: fraku am 17.09.2008 um 16:37

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