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Dialog-backdrop Marinomed steht kurz vor Millionen-DealAus Österreich ist ein weiteres Biotech-Unternehmen auf Erfolgskurs. Dessen Vorzeigeprodukt, ein Anti-Schnupfenspray, soll demnächst weltweit mit einem internationalen Pharmakonzern im Schlepptau vermarktet werden. Die pharmazeutische Entwicklungsfirma Marinomed aus Österreich hat einen Riecher fürs internationale Biotech-Geschäft: Mit einem neuartigen Anti-Schnupfenspray ist das Unternehmen bereits in Österreich, der Türkei und in Israel präsent. „Heuer planen wir den Markteintritt in Deutschland, Italien und Frankreich", sagt Marinomed-CEO Andreas Grassauer. Dazu holen er und sein 19-köpfiges Team in den nächsten Wochen einen neuen Partner ins Boot. Bis zu 50 Zielländer sollen mit dem Investor in Zukunft erobert werden, besonders Russland sei ein attraktiver Markt, so Grassauer. Die Verhandlungspartner werden nicht preisgegeben, nur so viel: „Bis zu 100 Millionen € verspricht sich der neue Investor allein mit dem Schnupfenspray-Produkt über die Patentlaufzeit von 17 Jahren", sagt Finanzchef Thomas Friedrich. Derzeit verhandeln die Marinomed-Chefs konkret mit einem Pharmariesen unter den Top Five - diese sind Pfizer/Wyeth, Johnson & Johnson, Bayer, Roche und Novartis. Mit zwei weiteren Konzernen unter den Top Ten - darunter Glaxo Smith Kline, Sanofi-Aventis, Astra Zeneca, Abbott Laboratories und Merck - werden ebenfalls Gespräche geführt. Für 2010 rechnet Marinomed laut eigenen Angaben mit der ersten „Meilensteinzahlung" aus dem Deal in einstelliger Millionenhöhe, darauffolgende Zahlungen sind erfolgsabhängig. Darüber hinaus soll Marinomed im Gegenzug für die Nutzung seiner Patente laufende Zinserträge in Form sogenannter Royalties in der Höhe von fünf bis 15 Prozent erhalten. Zwanzigfacher Wert Marinomed kristallisiert sich damit als weiteres Erfolgsbeispiel in der heimischen Biotechszene - nach Intercell, Affiris oder Prot-affin - heraus. Die Kapitalisierung des Unternehmens ist von einer Million € im Gründungsjahr 2006 bis zum Jahr 2009 um das Zehnfache gestiegen. „Nach dem Lizenzdeal wird sich dieser Wert noch einmal verdoppeln", so Grassauer. Rund fünf Millionen € allein an Förderungen haben bei dem raschen Wachstum geholfen, sagt Friedrich. Kommentare… Kommentar hinzufügen… |
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1 Kommentar
Anti-"Nasen"spray
Owehoweh, nicht dass zukünftige Patienten von dieser Überschrift vergrault werden... :)
Von Gast: Gast: Nasenfreund am 18.01.2010 um 07:24
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