Web-Debatte im Schlafzimmer
Diskussion: IFWK-Forum analysiert Facebook, Twitter & Co. im Wirtschaftsleben
Über Social Media (v.li.): Christoph F. Strnadl, Julia Wippersberg, Rudolf J. Melzer und Josef Barth
Wien. Rund zwei Millionen Nutzer in Österreich, über 420 Millionen weltweit zeigen, dass Facebook drauf und dran ist, Google den Rang als meistbesuchte Site abzulaufen. Beispiele wie die Besetzung der Wiener Uni oder eine Greenpeace-Initiative gegen den Nestlé-Konzern demonstrieren, wie diffizil der Umgang mit sogenannten „Social Media" für die jeweiligen Kommunikationsverantwortlichen im Krisenfall ist. Das Internationale Forum für Wirtschaftskommunikation (IFWK) hat das Thema jetzt aufgegriffen und Experten zu einem Diskussionsabend in die Räumlichkeiten der Schwarzkopf Akademie in Wien eingeladen.
„Social Media sind Medien, die das menschliche Verlangen nach sozialer Interaktion unterstützen", erklärte IFWK-Präsident Rudolf J. Melzer und spannte schmunzelnd den Bogen zu den historischen Räumlichkeiten am Wiener Ring, die seinerzeit die Schlafgemächer von Katharina Schratt beherbergten.
Josef Barth, selbstständiger Strategiebrater in Sachen „Social Media" und Web 2.0- Wahlkampfleiter von Bundespräsident Heinz Fischer ermunterte die Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien, die Scheu abzulegen und authentisch zu kommunizieren: „Facebook, Twitter & Co. ändern die Art, wie wir handeln."
Über die digitalen Zusammenarbeit im Unternehmen, kurz gesagt „Collaboration", sprach der Chief IT Architect der Software AG, Universitätslektor Christoph Strnadl.
Mit dabei: Schwarzkopf Professional-Boss Gerhard Macher, der langjährige APA-Geschäftsführer Wolfgang Vyslozil, Software AG-Chef Walter Weihs, Dorotheum-Managerin Karin Stano, BWT-Aufsichtsratschef Leopold Bednar, AGRE-Boss Michael Khang, Andrea Hansal von der ING DiBa sowie Julia Wippersberg von der Universität Wien.
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