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Dialog-backdrop Für Österreicher hat Forschung kaum RelevanzDass Forschung und Entwicklung neuer Technologien für jeden Wirtschaftsstandort von essenzieller Bedeutung sind, ist kein Geheimnis. Für mehr als die Hälfte der ÖsterreicherInnen sind wissenschaftliche Erkenntnisse im Alltag aber ohne Bedeutung. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Instituts für Freizeit-und Tourismusforschung. "Allgemein gesehen erwarten die ÖsterreicherInnen zwar positive Effekte aus Wissenschaft und Forschung, für das eigene Leben wird dem Thema allerdings wenig Bedeutung beigemessen", bedauert Institutsleiter Peter Zellmann. "Im Europa-Vergleich fällt auf, dass sich die Österreicher weniger für neue Erkenntnisse interessieren und sich auch weniger bewusst sind, dass diese Ergebnisse für ihr persönliches Leben von Bedeutung sind." Tatsächlich schneidet Österreich im Vergleich mit dem EU-Durchschnitt schlecht ab: * Nur 21 Prozent der Österreicher sind sehr interessiert an neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen (EU: 30%). * 53 Prozent sind ein wenig an neuen Erkenntnissen interessiert (EU: 49%). * 25 Prozent sind gar nicht interessiert (EU: 20%). Wer ist schuld an der Misere? 60 Prozent sind überzeugt, dass Wissenschafter nicht genug Anstrengungen unternehmen, um die Öffentlichkeit über ihre Forschung zu informieren. Kommentare… Kommentar hinzufügen…mehr Homepage…
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wirtschaftsblatt.at: Meistgelesen
„Wenn Griechenland zusammenbricht, geht alles zugrunde"Schuldenkrise. Ungewöhnlich deutlich hat der italienische Ex-EU-Kommissionspräsidenten... UmfrageDie Krise in Griechenland schreckt Urlauber ab. Gegenüber dem Vorjahr sind die Buchungen bereits um 30 Prozent zurückgegangen. Würden Sie Ihren Sommerurlaub in Griechenland verbringen?
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2 Kommentare
science-blog
Vor rund 2 Monaten haben wir unter www.science-blog.at eine Plattform gestartet, die Laien über wichtige naturwissenschaftliche Grundlagen und Standpunkte informieren, deren Grenzen in kritischer Weise abstecken und Vorurteilen fundiert entgegentreten soll.
Für die Qualität der Informationen garantieren hochrenommierte Wissenschafter, deren Beiträge ein weites Spektrum von Mathematik, Physik und Chemie über die Biowissenschaften bis hin zur molekularen Medizin und zur angewandten Forschung abdecken. Das vorrangige Ziel des blogs ist es in einen breiter Dialog zwischen Öffentlichkeit, Forschung und Politik zu treten.
Alle, die den niedrigen Stellenwert der Naturwissenschaften in unserem Land beklagen, sind eingeladen den blog zu besuchen und sich an den Diskussionen möglichst rege zu beteiligen!
Von Gast: Gast: Inge Schuster PhD am 12.09.2011 um 19:53
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ich bin wissenschaftler
als wissenschaftsstudent geht mir dieser artikel durch den strich! ich mache viel öffentlichkeitsarbeit (freiwillig!). ich müsste es nicht! ich kann nicht dauernd für wissenschaft werbung machen. viele leute messen der wissenschaft wenig bedeutung bei, weil sie nichts davon verstehen! das ist auch in ordnung, wenn man nicht alles versteht. jeder interessiert sich für was anderes. in österreich sind naturwissenschaften nicht sehr hoch im kurs...das liegt an der politik und dem geld, dass die österr. wissenschaft nicht kriegt, also sind viele österreicher an ausländischen projekten beteiligt. da darf man sich nicht wundern, wenn in österreich nichts hängen bleibt.
Von Gast: Gast: C3L3ST0 am 11.09.2011 um 03:16
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