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A-Tec ist nur auf den ersten Blick attraktiv

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von Jochen Hahn | 20.01.2010 | 14:59

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A-Tec ist nur auf den ersten Blick attraktiv

Wehe, wehe, 2010 kommt kein spürbares Konjunktur-Comeback.

Fischen im Trüben. A-Tec-Aktionäre müssen sich noch bis 10. März gedulden, dann legt Mirko Kovats die vorläufigen Zahlen für 2009 auf den Tisch, und die dürften deutlich erfreulicher ausfallen, als es die Analysten erwarten. Im Mittel schätzen Wertpapierexperten den A-Tec-Gewinn 2009 auf 1,01 € je Aktie. Das würde immerhin einem Nettoverlust im vierten ­Quartal von rund 35 Cent je Aktie entsprechen, denn in den ­ersten drei Quartalen konnte A-Tec immerhin 1,36 € je Anteilsschein verdienen.

Kupferpreis bringt mehr. Diese Einschätzung teilen wir jedenfalls nicht, denn dagegen spricht der bombenfeste Kupferpreis. Gegen Jahresende eilten die Notierungen nämlich von Hoch zu Hoch, und am 31.12. wurde die Tonne Kupfer mit 7346 US-$ gepreist - satte 153 Prozent über dem Jahresschlusskurs 2008. Der Durchschnittspreis lag 2009 bei 5164 $. Dementsprechend dürfte auch das Schlussquartal von ­erheblichen Lageraufwertungen und Hedging-­Erfolgen geprägt worden sein. Zur Erinnerung, schon das Neun-Monats-EBT von 58,8 Millionen € ging zu knapp 65 Prozent auf das Konto der Kupfersparte. Davon wiederum waren 24 Millionen € auf Einmaleffekte aufgrund der Kupferpreishausse zurückzuführen.

Ende des dritten Quartals notierte der Kupferpreis bei rund 6000 $ je Tonne, legte bis Jahresende also noch einmal um gut 22 Prozent zu. Der Aufwertungsreigen sollte also auch das Abschlussquartal in schwarze Zahlen tunken können. Folglich notiert die Aktie momentan nicht bei ­einem wie von Analysten erwarteten KGV'09e von 9,9, sondern zumindest bei einem Wert von rund 7,4. Sieht damit also äußerst attraktiv aus.

Aktionäre sollten sich aber deshalb nicht zu früh freuen, denn der wirkliche Tag der Wahrheit kommt erst am 17. Mai. Dann bekommen Anleger mit den Erstquartalszahlen 2010 einen ersten Vorgeschmack darauf, ob den einzelnen Konzernsparten aufgrund der Konjunkturerholung das ­Potenzial innewohnt, ein mit Sicherheit tiefrotes Finanzergebnis zu kompensieren. Das interessiert Anleger nämlich bedeutend mehr als das KGV 2009. Denn heuer wird das Finanzergebnis zwar auch ein Minus von rund 24 Millionen € erreichen, allerdings wird das aufgrund des schon allseits bekannten Buchgewinns von 29,19 Millionen €, durch den Teil-Rückkauf einer 2007 emittierten Wandelanleihe aufgebessert und entspricht daher nicht der ­„vollen Wahrheit". Wir erneuern daher unsere Befürchtung eines negativen Finanzergebnisses 2010 von rund 60 Millionen €. Das gilt es für CEO Kovats durch Zugewinne in allen anderen Sparten zu toppen, auch wenn der Kupferpreis demnächst seinen Zenit erreicht und der Basiseffekt der Aufwertungen spätestens ab dem zweiten Quartal ab­ebben wird.

Optimismus unangebracht. So pessimistisch die Analysten für das vierte Quartal 2009 auch gestimmt sind, dreht sich die Enschätzung für das Gesamtjahr 2010 dagegen um. Zwar liegt der Mittelwert der Markterwartungen für den Gewinn je Aktie 2010 momentan bei 0,87 €, immerhin 14 Cent unter der Schätzung für 2009, aber das ist unseres Erachtens nach noch immer ein „Traumwert", der nur ­erreicht werden kann, wenn es tatsächlich zu einem vehementen Konjunktur-Comeback kommt.

Davon ist aber, realistisch betrachtet, weit und breit nichts zu sehen. Mit Blick auf die Verschuldung und die daraus erwachsende Zinslast ist das kaum machbar, schließlich hat sich der Auftragsbestand mit Stichtag 30.9.2009 um 30,2 Prozent auf 2,1 Milliarden € deutlich verringert. Im vierten Quartal ­kamen lediglich vier größere Aufträge zu in Summe 127 Millionen € hinzu. Ein fünfter, eine Rauchgasentschwefelungsanlage für ein chinesisches Stahlwerk, wurde in der Adhoc noch nicht „bepreist". Über stattgefundene Auftragsstornos ist noch nichts bekannt - näheres auch dazu am 10. März.

Negativszenario nicht eingepreist. Bei all diesen Planspielen ist aber ein nicht unwahrscheinliches Negativ­szenario im momentanen Aktienkurs noch nicht enthalten. Denn der Kupferpreis ist alles andere als eine stabile Aufwärtskomponente, auf die gebaut werden sollte, ganz im Gegenteil. Ein Blick auf die Börsebestände der LME untermauert das. Immerhin liegen in London momentan 515.000 Tonnen Kupfer herum, wobei die tägliche Zunahme derzeit zwischen 2000 und 4000 Tonnen liegt. Das Angebot übersteigt die fundamentale Nachfrage also gewaltig, die Preisaufschläge beim Metall sind folglich nur spekulativer Natur und dementsprechend anfällig für scharfe Korrekturen. Dementsprechend wird in nicht allzu ferner Zukunft das Thema Kupfer wieder zu einem Abwertungsthema für A-Tec verkommen. Wir bleiben daher bei unserer Einschätzung, dass es fundamental keine Gründe gibt, um derzeit ein A-Tec-Engagement einzugehen und würden es schon als schöne Lesitung sehen, wenn A-Tec 2010 schwarze Zahlen schreiben kann. Charttechnisch wäre jedenfalls ein Behaupten der 10-€-Marke Pflicht!

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35 Kommentare

@ Frank Kovats

Sehr geehrter User,

sollten Sie eine halbwegs annehmbare Position in der österr. Wirtschaft haben, dann können Sie gerne einen Gastkommentar auf der Meinungsseite in der WB-Printausgabe schreiben.
Ansonsten ist natürlich auch jederzeit ein Leserbrief möglich, der dann ebenfalls auf der Meinungsseite erscheinen könnte.

Etwaiges bitte an: isabell.widek@wirtschaftsblatt.at

MfG, Jochen Hahn

Von Gast: Gast: Jochen Hahn am 26.01.2010 um 14:41

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Mäßigung des Redeschwalls!

Ich bin der Meinung, dieses Forum sollte dazu dienen, Meinungen und Stellungnahmen zu einem Artikel kundzutun. Dieser Zweck scheint verfehlt, wenn ein einzelner dieses Forum gänzlich in Beschlag nimmt.
Hr. Frank Kovats mag mit seiner Sachdarstellung richtig liegen, wenn er eine derartig große Bühne benötigt soll er eben Journalist werden.

Von Gast: cstadlbauer@hotmail.com am 26.01.2010 um 13:58

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Auftragseingänge ziehen weiter an... das ist ja wohl viel wichtiger als diese Journalistenschmonze

Shareholder Information
AE&E wins order for Chinese coal gasification plant
Twelfth Chinese reference extends market leadership
Vienna, 26 January 2010 – AE&E Group — the power generation and environmental
technology group that forms the Plant Construction Division of Vienna listed A-TEC
Industries (ISIN AT00000ATEC9) — has signed a EUR 13 million contract with Datong
Coal Mine Group Company for a coal gasification plant in Datong, China.
Spanish subsidiary Babcock Power España, S.A. will be responsible for the detail
engineering, materials procurement, fabrication and delivery to Tianjing seaport of the
key internals for the plant, which will produce 600,000 tonnes/year of methanol. Delivery
is scheduled for March 2011 and provisional acceptance for March 2012.
The facility will be the 12th coal gasification plant supplied by Babcock Power España to
China, and its 19th reference worldwide, reflecting its leadership in this market. The
group’s ability to offer superior tec

Von Gast: Gast: Frank Kovats am 26.01.2010 um 11:11

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Re: Auftragseingang

Die Meldung geht durch den Blätterwald. Im wirtschaftsblatt wird man nicht fündig. Di 11:15

Von Gast: Gast: Tilo Hahn am 26.01.2010 um 11:15

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Re: Re: wow 13 Mio. EUR,

traurig, dass das schon eine Meldung wert ist.
Sehe rot für ATEC

Von Gast: Gast: Schlawinerwitz am 26.01.2010 um 12:53

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Schlußfolgerungen

Wenn Herr Hahn die Aufgaben erfolgreich (und ohne auf die Auflösungen zu schielen) geschafft hat und auch noch über seinen Schatten springen kann, wird er sehr rasch zu einer Neubewertung von A-TEC kommen. Ich wünsche viel Erfolg.

Von Gast: Gast: Frank Kovats am 26.01.2010 um 08:48

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Aufgabe 2 (Zinsänderungsrisiko)

lt. Herrn Hahn droht auf der Finanzergebnisfront Ungemach. Nachdem mein Sohn (der die erste Klasse Grundschule besucht) die Formel 2 minus 1 = 1 erfolgreich gelöst hat, traue ich dies auch Herrn Hahn zu.
Nun die Frage (gestützt auf den geprüften JFinBericht 2008: Welche Auswirkungen hat die Änderung des Zinssatzes auf das Finanzergebnis von A-TEC, wenn der Zinssatz um 100 Bp (= 1 %) steigt ?

Antwort: € 1.4 Mio

Von Gast: Gast: Frank Kovats am 26.01.2010 um 08:46

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Aufgabe 1 (Auswirkungen CU-Preis)

Lt. Herrn Hahn ist ja A-TEC extrem stark von der Entwicklung des Kupferpreises abhängig. Lt. J-Fin-Bericht 08 werden bei A-TEC Vorräte nach dem gleitenden Durschnittspreisverf. bewertet. Der CU-Preis ist im VJ konstant gestiegen und lag Ende 03 bei 4 Tsd, Ende 06 bei 5 Tsd, Ende 09 bei 6 Tsd und Ende Dec bei 7,5 Tsd. D. h. die Bewertungsgewinne zum Ende des 3ten Quartales basierten auf einem CU-Preis von deutlich unter 6 Tsd. Frage kommt gleich

Von Gast: Gast: Frank Kovats am 26.01.2010 um 08:40

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Re: Aufgabe 1 (Auswirkungen CU-Preis)

Frage: Wie stark darf der Kupferpreis vom aktuellen Niveau $ 7.4 Tsd korrigieren, damit bei A-TEC Abwertungsbedarf besteht ?

Antwort: Deutlich stärker als 20 %

Wenn man nun die Aufwertung im 4ten Q vorwegnimmt, müßte der Preis immer noch um deutlich mehr als 10 % fallen um Wertberichtigungen in der A-TEC-Bilanz auszulösen.

Von Gast: Gast: Frank Kovats am 26.01.2010 um 08:43

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@ Frank Kovats

Wenn im Fazit der Analyse steht:

"Wir raten zum Kauf an schwachen Tagen und taxieren das charttechnische Kursziel auf 17 €."

Was bedeutet das aus ihrer Sicht???

Von Gast: Gast: Jochen Hahn am 25.01.2010 um 12:49

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Hr Hahn II

.. Ich jedenfalls kann nicht nachvollziehen, wie Herrn Hahn auch nur auf die Idee kommt, seine ehemalige Empfehlung für die Aktie (mit Kursziel 17) auf reine charttechnischen Überlegungen aufgebaut zu haben. Selbst bei oberflächlichem Studium dieser Kommentare wird ersichtlich, daß das so nicht richtig ist. Punkt.

Von Gast: Gast: Frank Kovats am 25.01.2010 um 12:43

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@ Frank Kovats

Sehr geehrter User,

ich weiß nicht was Sie mir eigentlich vorwerfen wollen?!
Ich lag im Vorjahr zu allen Analysezeitpunkten mit meiner Einschätzung richtig. Wenn Sie mir gefolgt sind, dann haben Sie zuerst Kursgewinne eingefahren und ich habe Sie in weiterer Folge vor Verlusten bewahrt.

Es ist mein Recht als Finanzjournalist, dass ich einen anderen Schluss ziehe, als es Analysten aus Banken tun. Ich kann nur sagen: Die Kursentwicklung gibt mir bislang recht. Die Aktie fällt, TROTZ positiver Banken-Kommentare…

MfG, Jochen Hahn

Von Gast: Gast: Jochen Hahn am 25.01.2010 um 12:41

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Re: Genau das...

...stellt doch den Wert dieser Analysen dar, dass sie über die gewöhnlichen Analysen der Banken hinaus für private und nicht institutionelle Anleger Empfehlungen geben. Und die können können eben auch sehr Trading-orientert sein. Aber damit muss man auch umgehen können, was manchen Anlegern offenbar gar nicht so leicht fällt: kaufen und zum richtigen Zeitpunkt auch wieder verkaufen.

Von Gast: Gast: herr kovats, das haben Sie doch gar nicht notwendig hier zu posten ;:- am 25.01.2010 um 22:39

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Re: Recht und Unrecht

Es wird hier nicht das Recht diskutiert anderer Meinung zu sein, sondern es geht darum, daß Sie die Richtigkeit einer mathematische Einfachformel einfach negieren wollen. Diese Formel besteht eben darin, daß die zukünftigen Mehrkosten aus den Zinsbelastungen des convertible niedriger sind als der capital gain aus dem Rückkauf. Darüber hinaus bietet der Convertible ....

Von Gast: Gast: Frank Kovats am 25.01.2010 um 13:38

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Re: Re: Recht und Unrecht (continued)

.. die Chance einer Verbreiterung des Eigenkapitals. Und diese Chance ist doch relativ hoch. Es sei denn, Herr Hahn zerstört mit seinen Kommentaren das Potential dieser Aktie, in dem er den Markt mit haltlosen Analysen weiterhin verunsichert.

Von Gast: Gast: Frank Kovats am 25.01.2010 um 13:43

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Re: Re: Re: Anleihe

Sehr geehrter User,

in punkto Bond geht es nicht nur um die mathematische Einflussgröße, sondern auch und ganz wesentlich um die zukünftige Refinanzierung von A-Tec. Im Herbst 2010 läuft eine 100 Millionen € schwere Anleihe aus. Dafür benötigt A-Tec eine Refinanzierung. Nun hat Herr Kovats aber eine bis 2014 laufende Wandelanleihe zum Großteil getilgt, um einen Buchgewinn zu lukrieren. Zur Erinnerung, die alte Wandelanleihe war/ist mit 2,75 Prozent verzinst, die neue mit 8,75 Prozent.
Nun muss wie gesagt im Herbst ein neuer Bond aufgelegt werden. Ihre Rechnung kann also erst vollendet werden, wenn Sie die Konditionen eines neuen Bonds im Herbst kennen. Erst dann wird klar, ob der Rückkauf wirklich ein „Geniestreich“ von Kovats war! Und genau das bezweifle ich…
A-Tec ist schlicht und einfach hochverschuldet und muss darauf hoffen, dass die Konjunktur deutlich anzieht und die Sparten operativ ohne Ausnahme überzeugen. Ansonsten wird die Refinanzierung im Herbst sehr teuer!

Von Gast: Gast: Jochen Hahn am 25.01.2010 um 14:08

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Re: Re: Re: Re: Anleihe

Tatsache ist, daß Kovats eine niedrigverzinste Anleihe zurückgekauft hat und dabei einen erheblichen Buchgewinn realisiert hat. Gleichzeitig hat er für die Finanzierung dieser "Aktion" einen convertible bond begeben und es stehen noch erhebliche Mittel aus diesem Bond zur Verfügung mit denen er sehr wahrscheinlich einen Teil der im Nov 2010 fälligen

Von Gast: Gast: Frank Kovats am 25.01.2010 um 14:41

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Re: Re: Re: Re: Re: Anleihe (continued)

Anleihe abzahlen kann. Im übrigen muß man die beiden Anleihen grundsätzlich getrennt sehen. Jedenfalls ist ein größerer Teil der im November fälligen Anleihe noch zu refinanzieren. Daran wird ja m. W. noch gearbeitet, bzw. produziert A-TEC positiven Cash Flow, was die Situation natürlich begünstigt. Das dazu.

Von Gast: Gast: Frank Kovats am 25.01.2010 um 14:48

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Hr Hahn

Wenn man die Kommentare des Herrn Hahn zum Convertible Bond mit jenen der Analysten gegenüberstellt verdeutlicht sich die Frage, ob Herr Hahn etwas von seinem Handwerk versteht. Diese Unsicherheit vertieft sich, wenn man den heutigen Rechtfertigungsversuch desselben durchliest und entsprechend überprüft, was Herrn Hahn nun wirklich geschrieben hat zu A-TEC und was nicht. ..

Von Gast: Gast: Frank Kovats am 25.01.2010 um 12:41

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Wandelanleihe II

Die Erste (Oct 5): "Driven by an improved capital structure, we raise our 12-months target equity price for A-TEC to € 15 (prev. 12,2). We consequently raise our recommendation from Accumulate to Buy. No matter which multiple you consider, A-TEC trades with significant discounts (up to 70 %) vs. its major peers.... The majro changes in our new forecast are related to A-TEC´s capital structure, given the issue and subsequent repurchase of convertible bonds...."

Von Gast: Gast: Frank Kovats am 25.01.2010 um 12:37

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Wandelanleihe

Woran sich Herr Hahn stößt ist die Wandelanleihe. Hier die Einschätzungen von RCB
"With the closing of the convertible bond transaction, which will improve A-TEC´s capital structure and subsequently support negotiations for the refinancing of the 2919 straight bind (€ 90 M), we see A-TEC´s risk profile improved....In our view the transaction makes sense from an economic point of view as the benefit of a € 29 mn book gain outweighs the additional interest burden of 6 % p. a. until 2014. ..."

Von Gast: Gast: Frank Kovats am 25.01.2010 um 12:33

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Rein charttechnisch ? Empfehlung 2. September

Solide Bilanz. Getrieben wurde der Kurs vor allem durch überraschend gute Halbjahreszahlen, denn die Umsatzrückgänge konnten operativ mehr als wettgemacht werden. So sanken die Erlöse in den ersten beiden Quartalen zwar um 9,7 Prozent auf 1,463 Milliarden €, dafür stieg das EBITDA um 4,2 Prozent auf 94,4 Millionen und das EBIT sogar um 5,3 Prozent auf 69,8 Millionen €, woraus sich eine EBIT-Marge im Halbjahr von 4,77 Prozent ergibt. Konzernchef Mirko Kovats peilt ja bekanntlich eine Marge auf Jahressicht von drei Prozent an, dieses Ziel dürfte nun tatsächlich erreichbar sein, auch wenn das dritte Quartal traditionell deutlich margenschwächer ausfallen dürfte.

Wirklich überraschend am Zahlenwerk ist, dass alle Divisionen trotz Krise positive EBIT ausweisen können. Sogar die Problemsparte ­Antriebstechnik dürfte nachhaltig die „Kurve kratzen", was besonders für Nach-Krisenzeiten positiv stimmt.
So richtig Freude kommt beim Blick auf den Anlagenbau auf: Um 16,4 Prozent konnte der Ums

Von Gast: Gast: Frank Kovats am 25.01.2010 um 12:26

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Re: Rein charttechnisch (contd.)

in der Unternehmensperle zulegen. Zwar kamen die Margen unter Druck, zu einem weiteren Plus beim EBIT reichte es trotzdem.

Noch ein Stückchen überraschender ist dagegen die Entwicklung in der Division Minerals & Metals. Zwar stellten wir schon im Mai aufgrund des Comebacks beim Kupferpreis deutliche Lageraufwertungen und einen dementsprechend positiven Ergebnisbeitrag in Aussicht, dass ein Umsatzrückgang im Halbjahr von 46,4 (!) Prozent aber dermaßen gut abgefedert werden kann, dass das Sparten-EBIT nur um 13,6 Prozent sinkt, ist eine kleine Sensation. Positive Bewertungseffekte, nachlaufende Auswirkungen von Einkaufsverträgen sowie Hedging-Erfolge summierten sich auf 16 Millionen € - immerhin zwei Millionen mehr als im ersten Halbjahr 2009. Die Aufwertungen zeichneten damit für 17 Prozent des Konzern-EBITDA verantwortlich. Und diese Entwicklung hält auch im laufenden dritten Quartal an, denn der Kupferpreis notiert mittlerweile bei 6475 US-Dollar je Tonne - zum Ende des zweiten Qu

Von Gast: Gast: Frank Kovats am 25.01.2010 um 12:27

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Was sich seit Anfang September verändert hat …

Sehr geehrte User,
die A-Tec-Kaufempfehlung des WirtschaftsBlatt seit Mai war zu jeder Zeit lediglich charttechnisch begründet. Schon im Frühjahr wurde von uns darauf hingewiesen, dass die Fundamentals bei A-Tec zu schwer einschätzbar sind.

Seit der letzten Kaufempfehlung Anfang September mit Kusziel 17 € hat sich allerdings tatsächlich einiges dramatisch verändert:
1.) Charttechnische Situation deutlich verschlechtert. Wichtigstes Kaufargument daher obsolet.
2.) Auftragsbestand eklatant rückläufig
3.) Wandelanleihe-Rückkauf brachte zwar für 2009 einen satten Buchgewinn. Da die neue Wandelanleihe aber zinsmäßig deutlich teurer kommt, bedeutet das für 2010 noch mehr Druck auf das Finanzergebnis.
4.) Verschuldung und Gearing steigen laufend
5.) Kaum positive Perspektiven für alle Sparten abseits der Kupferdivision.

Mit freundlichen Grüßen, Jochen Hahn.

Von Gast: Gast: Jochen Hahn am 24.01.2010 um 13:15

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Re: Rechtfertigung

Es ist unverantwortlich, wie Herr Hahn mit den Lesern des Wirtschaftsblattes umgeht. Die Tatsache, daß Herr Hahn seine Einschätzung vom September "kaufen Kursziel € 17" nun rein auf das damals günstige Chartbild reduziert spricht Bände und entspricht in keiner Weise den Tatsachen. Das ist für alle belegbar die lesen können. Herr Hahn begibt sich mit seinem Kommentaren auf extrem dünnem Eis und rückt sich in die Nähe von unseriösen Anlageberatern.

Was sich tatsächlich seit seiner Einschätzung vom September geändert hat ist die Veröffentlichung eines Quartalsergebnisses, das den Markt positiv überrascht hat. Darüber hinaus konnte A-TEC eine Belebung auf der Auftragsseite melden. Hinsichtlich der Wandelanleihe wird auch Herrn Hahn feststellen müssen, daß dieser Deal in seiner Gesamtheit absolut richtig und positiv für das kurz- und langfristige Ergebnis war. Zum Punkt 5) muß man sich angesichts der Erholung der Gesamtwirtschaft nicht besonders äußern.

Von Gast: Gast: Frank Kovats am 25.01.2010 um 09:03

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Re: Re: ..Rechtfertigung

RICHTIG: "mit seinen Kommentaren..."

Von Gast: Gast: Frank Kovats am 25.01.2010 um 09:04

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Re: Re: Re: Wobei Herr Hahn...

...zuletzt des öfteren mit seinen Analysen eingefahren ist. Spontan fallen mir Polytec und Porsche ein :(

Von Gast: Gast: ET am 25.01.2010 um 12:39

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Bitte keine Analysen mehr

Wenn man sich durch die diversen Analysen liest, welche Herr Hahn in den letzten ein, zwei Jahren über die A-TEC geschrieben hat, wird man feststellen, daß sich hier ein massiver Zick-Zack-Kurs abbildet. Zuletzt hat Herr Hahn die Aktie im September zum Kauf empfohlen mit Kursziel 17 Euro. Wenn man sich nun durch die aktuelle, sehr negative Kommentierung liest, fällt auf, daß sich eigentlich nichts wesentliches ..

Von Gast: Gast: Hahn im Korb am 22.01.2010 um 14:45

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Re: Bitte keine Analysen mehr (contd.)

.. geändert hat. Die Prognosen des Herrn Hahn sind alle im positiven Sinne eingetroffen. Was sich geändert hat ist wohl die Gemütslage von Herrn Hahn. Aber ob man danach sein Investmentverhalten richten soll ? Dies bleibt dem Leser überlassen.

Von Gast: Gast: Hahn im Korb am 22.01.2010 um 14:47

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Re: Re: naja,

da liegen doch etliche Monate dazwischen.. und entschuldigen Sie bitte, aber der "Faktor Kovats" ist eben unberechenbar. Oder glauben Sie, dass die Geschichte mit dem "Aktienrückkauf" bzw. mit der Wandelanleihe schon vor 6 monaten auch bekannt war?

Von Gast: Gast: SCS-Disco- u. Krida-Prozess-Besucher am 22.01.2010 um 15:58

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Getäuscht

Ich kenn Herrn Hahn nicht persönlich, aber es kann sich doch jeder irren, oder?

Auch ich war der Meinung, als die Aktie unter 10,- ging, kaufen zu müssen. Ich hatte erwartet, dass die Aktie vor den Jahresendzahlen noch gegen 12,- hochgehen wird. Vielleicht wirds ja noch was.

Es gab aber ganz, ganz viele, die das Papier nach Börsegang auf über 190,- Euro hochgejagt haben.

Was ist davon übrig? Bzw. was hat Herr Kovats davon übrig gelassen? Haben sich diese Anleger alle getäuscht oder wurden sie getäuscht? Wenn ja, von wem. Von Herrn Hahn bestimmt nicht! Jeder Anleger weiss war er riskiert.

Von Gast: Gast: einerdergetäuschten am 21.01.2010 um 13:48

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Re: € 190

Die Umstände vor deren Hintergrund die Aktie auf 190 hochgelaufen waren sind mit denen von heute natürlich nicht vergleichbar und das gilt bekanntermaßen nicht nur für A-TEC.

Aber abgesehen von der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise die ihre Spuren auch und in besonderer Weise auf den Aktienmärkten hinterlassen haben gilt für A-TEC natürlich im besonderen, daß damals die Übernahme der Norddeutschen Affi fast geglückt war. Heute sind wir froh, daß daraus nichts geworden ist und natürlich auch über die gescheiterte Aquisition von RTB Bor.. trot

Von Gast: Gast: Frank Kovats am 21.01.2010 um 15:18

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Re: Re: Fortsetzung

.. trotzdem diese Gesellschaft heute wohl aufgrund des deutlich gestiegenen Kupferpreises ein Vielfaches an Wert hätte. Aber unter den geänderten Finanzierungsbedingungen hätte A-TEC das hohe gearing nicht durchgestanden.

Nachher sind wir alle gescheiter.

A-TEC ist ohne Zweifel deutlich unterbewertet. Ob Herr Hahn das will oder auch nicht.

Von Gast: Gast: Frank Kovats am 21.01.2010 um 15:20

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Wetterhahn

Vor einem knappen Jahr äußerte sich Herr Hahn recht hoffnungsfroh über die A-TEC-Aktie und ihre weitere Kursentwicklung. Er lobte die getätigten operativen Maßnahmen und die hohe Korrelation der A-TEC-Kursentwicklung mit jener des Kupferpreises. So setzte er ein Kursziel von ca. 17 Euro.
Was ist in der Zwischenzeit passiert ?
Der Kupferpreis ist höher gegangen als alle erwartet hatten und vor allem hat er eine ziemlich gerade Linie hingelegt, was also günstiger kaum sein könnte.
Darüber hinaus hat A-TEC eine Refinanzierungsdeal geschafft, der - ohne auf die einzelnen Perioden zu achten - ein positives Gesamtergebnis eingebracht hat. Und vo

Nachdem A-TEC nun in 2009 wahrscheinlich deutlich mehr eingefahren hat als erwartet wurde, rät Hahn vom Kauf der Aktie ab.
Es ist nicht nachvollziehbar wie diese beiden Kommentare zusammenpassen sollten.
Für mich ergibt die Gesamtbetrachtung über einen längeren Zeitraum doch ein einigermaßen günstigeres Bild als noch vor etwa einem Jahr.

Von Gast: Gast: Frank Kovats am 21.01.2010 um 12:14

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Re: Fortsetzung

.. und was noch wichtiger ist. Es wurde mehr realisiert als erwartet. Was den Ausblick für 2010 betrifft bin ich natürlich auch gespannt, aber meine Erwartungen waren von Anbeginn sehr vorsichtig. Let´s see.

Von Gast: Gast: Fran Kovats am 21.01.2010 um 12:15

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