Deutsche Bank bietet rund 4 Mrd. Dollar für RBS Sempra
Die Deutsche Bank ist Kreisen zufolge einer von drei Interessenten, die jeweils rund 4 Mrd. Dollar (2,8 Mrd. Euro) für den Rohstoffhändler RBS Sempra bieten. Die Gebote der Deutschen Bank, von JPMorgan Chase und der australischen Macquarie Bank lägen jeweils in dieser Größenordnung, sagte eine mit der Sache vertraute Person am Donnerstag. Die Bieterfrist ist am Mittwoch abgelaufen.
Die in der Finanzkrise mehrheitlich vom Staat übernommene RBS muss ihren 51-Prozent-Anteil an RBS Sempra auf Geheiß der Europäischen Kommission verkaufen. Kreisen zufolge überlegt auch der US-Partner Sempra Energy, sich von dem Unternehmen zu trennen, das mit Rohstoffen von Öl über Metalle bis zu Getreide handelt. Mit dem Verkauf ist die Investmentbank Lazard betraut, die den Zuschlag spätestens im Februar erteilen will. Deutsche Bank, Macquarie und Lazard wollten sich nicht zu den Informationen äußern.
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