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Dialog-backdrop Toyota erhöht Rückruf auf acht Millionen AutosIn Österreich sind rund 19.000 Autos von der Gaspedal-Rückrufaktion betroffen. Die Pechsträhne des japanischen Autokonzerns reißt indes nicht ab: Nun müssen in Europa auch über 50.000 Hybridfahrzeuge wegen eines Softwarefehlers in die Werkstätten. In Österreich erfahren Toyota-Besitzer ab Mittwoch, ob sie betroffen sind.
Wegen Bremsproblemen ruft Toyota in Europa nun auch 52.903 Prius-Hybridautos zurück. Betroffen sind nur Modelle der dritten Generation. Grund für den Rückruf ist ein Fehler in der Bremssoftware: Mehrere Prius-Käufer hatten sich über verzögerte Bremsungen bei schlechten Straßenverhältnissen beschwert. Bei den Ende Jänner 2010 oder später gebauten Fahrzeugen sei der Fehler bereits korrigiert worden, hieß es am Dienstag bei einer Pressekonferenz der Konzernführung. Die Reparatur eines betroffenen Autos soll etwa 40 Minuten dauern. Insgesamt müssen weltweit 436.000 Hybridfahrzeuge der Typen Prius, Lexus HS250 und SAI in die Werkstätten, über die Hälfte davon in Japan. Damit erreicht die aktuelle Rückrufwelle erstmals auch Toyotas Heimmarkt, wo der Prius im Vorjahr das meistverkaufte Auto war. Mittlerweile sind also rund 8 Millionen PKWs des Konzerns wegen verschiedener Defekte zurückgerufen worden. Toyota hat weltweit mittlerweile rund 300.000 Exemplare der dritten Baureihe des Hybridfahrzeugs Prius verkauft. Das Modell ist angesichts des Trends zu spritsparenden Pkw wohl das wichtigste Fahrzeug des Konzerns. Wegen der Bremsprobleme hatte Toyota am Dienstag schon die Auslieferung der Modelle Sai und Lexus HS250h gestoppt. Toyota im Visier von Verkehrsbehörden und Anwälten Nun haben die Probleme in Japan und den USA auch die Behörden auf den Plan gerufen: Das japanische Verkehrsministerium hat angekündigt, den Verkauf der fehlerhaften Prius- und Lexus-Baureihen zu unterbrechen, bis die Probleme behoben sind. In den USA haben die Verkehrssicherheitsbehörden inzwischen 124 Beschwerden über die Bremsprobleme erhalten. Vier Unfälle könnten auf den Softwarefehler zurückzuführen sein, zwei davon waren mit Verletzungen verbunden. Unterdessen reichte ein Anwalt in Kalifornien eine erste Klage gegen Toyota wegen des Prius-Bremsdefekts ein. Anwalt Daniel Warshaw sagte in Los Angeles, er strebe eine Sammelklage in Kalifornien für alle Besitzer von Prius- und Lexus HS250h-Wagen des Baujahrs 2010 an. All diese Fahrzeuge hätten dasselbe Bremssystem. Für Österreichs Toyota-Fahrer endet das Warten am Mittwoch Ab morgen, Mittwoch, erfahren Österreichs Toyota-Fahrer, ob ihr Gaspedal schadhaft ist: Auf der Website des japanischen Autokonzerns soll es möglich sein, zu überprüfen, ob das eigene Auto von der Rückrufaktion betroffen ist. Bei wie vielen Autos tatsächlich eine Reparatur notwendig ist, kann Generalimporteur Toyota Frey nicht sagen. Auch die Kosten für den Rückruf in Österreich seien noch unklar, hieß es auf APA-Anfrage. In Österreich sollen 19.003 Toyota-Fahrzeuge wegen defekter Gaspedale zurückgerufen werden. Ursprünglich wurde mit 34.766 schadhaften Autos gerechnet. Die Reparatur soll nach Angaben des japanischen Konzerns nur kurz dauern: Die Kunden können nach Angaben von Toyota Frey direkt in der Werkstatt warten. Die genaue Zeit wurde allerdings nicht genannt. Auch Prius-Modell betroffen Zuletzt wurden auch genaue Zahlen in Sachen Rückruf für die in Österreich verkauften Prius-Modelle bekannt. In Österreich erhalten demnach 519 Toyota Prius-Besitzer Post vom Versicherungsverband. Sie sollen ihr Auto zu einer kostenlosen Überprüfung des ABS in die Werkstatt bringen, teilte Generalimporteur Toyota Frey am Dienstag in einer Aussendung mit. Sollte das Antiblockiersystem nicht einwandfrei funktionieren, wird es mit einem Softwareupdate wieder betriebssicher gemacht, hieß es. Von dieser Maßnahme sind alle Fahrzeuge betroffen, die in der Zeit vom 7. April 2009 bis zum 27. Jänner 2010 hergestellt wurden.
(APA/Bloomberg/dpa/niha/ekh) Kommentare… Kommentar hinzufügen…mehr Börse International…
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1 Kommentar
ja ja ...
irgendwie bin ich sehr skeptisch was die elektronik in autos angeht und hab mir schon immer gedacht, dass sowas mal kommen muss. software um die beschleunigung zu regulieren was für ein schwachsinn nur um vielleicht ein paar ml treibstoff sparen zu können oder die geschwindigkeiten automatisch zu regulieren. nein danke diese entwicklung mach ich nicht mit und lobe mir meine <99er vw serie mit noch geringem "elektronik anteil" und gaspedal per seil zug ...
Von Gast: Gast: 08/15 am 09.02.2010 um 09:56
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