von Leo Himmelbauer | 09.02.2010 | 07:21
Heidelberger Druck tiefrot, doch leichter Aufwärtstrend
Der deutsche Druckmaschinen-Hersteller Heidelberger hat in den ersten drei Quartalen den Verlust von 119 auf 158 Millionen € erhöht. Auftragseingang und Umsatz zeigen aber einen leichten Aufwärtstrend.
Noch immer leidet die Heidelberger Druckmaschinen AG an der Wirtschaftskrise. Bis Ende des Geschäftsjahres 2010/11 mussen weltwelt rund 4000 Stellen abgebaut werden, weil die Nachfrage stark nachgelassen hat. Für das laufende Jahr wird mit einem operativen Ergebnis ohne Sondereinflüsse von minus 110 bis minus 150 Millionen € gerechnet. In den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres erhöhte sich der Konzernverlust von 119 auf 158 Millionen €. Das CEO Berhard Schreier dennoch so etwas wie einen leichten Aufwärtstrend verspürt, liegt an den Geschäftserfolgen in Deutschland und China im dritten Quartal. Der Umsatz stieg gegenüber dem zweiten Quartal um 79 auf 578 Millionen €, der höchste Wert im laufenden Jahr. Gegenüber dem Vorjahresquartal fehlen freichlich 23 Umsatz-Prozente. Auf Neunmonatsbasis beträgt der Umsatzrückgang 28 Prozent. Die Erlöse in neun Monaten beliefen sich auf 1,591 Milliarden €.
Heidelberger Druck hat derzeit Aufräge für 626 Millionen € im Haus. Weiterhin positiv entwickelt hat sich in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres das Geschäft mit den Großformatmaschinen. Das Unternehmen hat mit bereits weltweit über 30 verkauften Maschinen seit dem Einstieg im Jahr 2008 seinen Marktanteil in diesem Bereich erfolgreich ausgebaut. Mit diesen Großformatmaschinen wird Heidelberg auch in Zukunft im Segment Verpackungsdruck weiter wachsen.
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