Swatch tickt richtig - Gewinn über den Erwartungen
Die Swatch Group SA hat im vergangenen Geschäftsjahr 2009 einen Rückgang bei Konzern- und Betriebsgewinn hinnehmen müssen: Der Gewinn sank um 8,9 Prozent auf 763 Millionen Franken, der operative Gewinin um 24,9 Prozent auf 903 Millionen Franken. Die Reingewinnmarge war allerdings mit 14,8 Prozent unverändert gegenüber dem Vorjahr, die operative Marge sank auf 17,6 (21,2) Prozent.
Die Gewinnzahlen haben die Schätzungen trotz Rückgang deutlich übertroffen. Der AWP-Konsens lag für den Konzerngewinn bei 698 Millionen und für den Betriebsgewinn bei 838 Millionen Franken. . Der Umsatz wurde bereits im Januar veröffentlicht: Er sank (bereinigt) um 8,1 Prozente auf 5,421 Milliarden Franken.
Den Aktionären wird an der kommenden Generalversammlung eine leicht tiefere Dividende als im Vorjahr vorgeschlagen: Je Inhaberaktien sollen vier (4,25) Franken, je Namenaktien 0,80 (0,85) Franken ausgeschüttet werden.
Für die weitere Geschäftsentwicklung gibt sich der Konzern "sehr zuversichtlich", dass die Gruppe im Jahr 2010 weiteres organisches Umsatzwachstum und Margenverbesserungen erzielen wird. Die Hauptgründe für diesen positiven Ausblick seien der gute Jahresauftakt 2010 mit Januarverkäufen entsprechend dem zweitbesten Monat Januar in der Geschichte der Gruppe und "ausgezeichneten Aussichten" für das restliche Jahr. Ausserdem stellten die Positionierung in allen Marktsegmenten und die breite geografische Präsenz wichtige Erfolgsfaktoren in der Uhrenindustrie dar. Dank der soliden Bilanz und der verbesserten Fähigkeit zur Generierung von Cashflow werde die Gruppe sogar "gestärkt aus der Finanzkrise" hervorgehen, heisst es.
Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung neue Mitglieder für den Verwaltungsrat vor: Es sind dies der frühere SNB-Präsident Jean-Pierre Roth und Georges Nicolas Hayek.
(awp)
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