von Leo Himmelbauer | 09.02.2010 | 08:11
Goldman Sachs zwickt bei Raiffeisen fünf Euro ab
Analysten von Goldman Sachs sind weniger grosszügig als jene der Erste Bank. Etwa bei ihrer Einschätzung von Raiffeisen International.
Raiffeisen International-Chef Herbert Stepic
Je mehr Analysten, desto mehr Meinungen. Am Montag etwa hatte Günter Hohberger von der Erste Bank die Aktie der Raiffeisen International von Hold auf Buy hochgestuft und dabei das Kursziel von 51 auf 50 € zurückgenommen. Am Dienstag sieht Frederik Thomasen von Goldman Sachs das Raiffeisen-Papier weniger positiv. Thomasen bleibt bei Neutral. Er nahm das Kursziel freilich gleich um fünf Euro zurück, auf 44 Euro.
Für die Aktie der Erste Group hat Thomasen vor kurzem sein Overweight bestätigt, das Kursziel um einen Euro auf 37 Euro gehoben.
Raiffeisen steht mit einer Kurszielkürzung durch Goldman Sachs nicht alleine da. Auch Unicredit wurde gekappt - von 3,10 auf drei Euro.
Nahezu unverändert wurden die Gewinnprognosen belassen. Die Schätzung für den Gewinn je Aktie im Jahr 2009 lautet weiterhin auf 1,05 Euro. Für das Folgejahr wurde die Erwartung für den Gewinn je Aktie um ein Prozent auf 3,36 Euro je Aktie erhöht. Die Prognose für 2011 liegt bei 5,64 Euro, nachdem zuvor 5,63 Euro Gewinn je Anteilsschein erwartet worden war.
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