Heidelberger Druckmaschinen schreibt weiter rote Zahlen
Der Marktführer Heidelberger Druckmaschinen schreibt trotz eines massiven Sparkurses weiterhin rote Zahlen. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2009/10 betrug der Verlust unterm Strich 11 Mio. Euro, wie Vorstandschef Bernhard Schreier mitteilte.
"Da die Druckereien weltweit generell mit Investitionen immer noch zurückhaltend sind, ist eine deutliche Erholung aktuell noch nicht zu erkennen." Der Umsatz sei zwischen Oktober und Dezember 2009 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 23 Prozent auf 578 Mio. Euro eingebrochen.
Der Auftragseingang im dritten Quartal 2009/10 sei hingegen um fast 9 Prozent auf 609 Mio. Euro gestiegen. Damit sei der höchste Auftragseingang seit fünf Quartalen erreicht worden. Der Verlust beim Betriebsergebnis ohne Sondereinflüsse betrug nur 13 Mio. Euro. Im Vorquartal war das Minus noch bei 65 Mio. Euro. Das Unternehmen hatte einen massiven Stellenabbau angekündigt. Seit dem 31. März 2008 wurden weltweit 2.550 Stellen gestrichen.
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