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Europas Leitbörsen zu Mittag behauptet

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09.02.2010 | 13:47

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Europas Leitbörsen zu Mittag behauptet

Bankaktien wurden von Zahlen der Schweizer Großbank UBS bewegt, die dank ihres Sparprogramms und einer Steuergutschrift im Schlussquartal 2009 beim Gewinn die Analystenschätzungen deutlich übertraf. Die Titel der Deutschen Bank verteuerten sich an der Euro-Stoxx-50-Spitze um 4,28 Prozent auf 44,57 Euro, BNP Paribas legten um 2,47 Prozent auf 48,63 Euro zu. UBS-Aktien selbst büßten aber am SMI-Ende 1,91 Prozent auf 13,89 Franken ein.

Der Münchener Autobauer BMW (unverändert zum Vortag bei 29,63 Euro) hat wie seine Konkurrenten Audi und Daimler im Jänner wieder mehr Autos verkauft. Der Absatz der Marken BMW, Mini, Rolls-Royce stieg insgesamt um 16,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 82.100 Wagen. Audi hatte am Vortag ein Absatzplus von rund 39 Prozent auf 77.800 Fahrzeuge gemeldet. Daimler (plus 0,47 Prozent auf 33,30 Euro) verbuchte im Jänner mit seiner Kernmarke Mercedes-Benz einen Zuwachs von über 24 Prozent auf 67.000 Stück. Die sogenannten Premiumhersteller hatten allerdings zu Beginn des vergangenen Jahres im Zuge der Wirtschaftskrise drastische Absatzeinbußen hinnehmen müssen.

Der schweizerisch-britische Rohstoffkonzern Xstrata hält ein Zusammengehen mit dem Rohstoffhändler Glenmore für interessant. Eine solche Kombination könne "Wert schaffen", sagte Xstrata-Chef Mick. Noch gebe hierzu keine Gespräche. Allerdings wisse er, dass bei Glencore "darüber nachgedacht worden ist", fügte er hinzu. Xstrata-Titel gewannen um 3,22 Prozent auf 1.015,50 Pence.

Der französische Autobauer Renault (plus 2,13 Prozent auf 33,33 Euro) will innerhalb der nächsten 30 Monate auf dem erbittert umkämpften indischen Automarkt ein eigenes Vertriebsnetz aufbauen. Renault strebe eine langfristige Präsenz an, teilte das Unternehmen mit. In vier Jahren solle in Indien eine lückenlose Produktpalette verfügbar sein.

Die Anteile an der Tui-Tochter Tui Travel verloren in London leicht um 0,04 Prozent auf 257,80 Pence. Der größte Reiseveranstalter Europas rutschte im ersten Geschäftsquartal wegen der Wirtschaftskrise tiefer in die roten Zahlen. Obwohl sich der saisontypische Verlust fast verdoppelte, hält das Management aber an seinen Zielen für das Gesamtjahr fest. Börsianer würdigten das bereinigte operative Ergebnis und den Ausblick, hieß es. (Schluss) cz/ste

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