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Dialog-backdrop Europas Leitbörsen zu Mittag mit leichten VerlustenDer die 50 führenden Unternehmen in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion umfassende Euro-Stoxx-50 verlor 18,30 Einheiten oder 0,66 Prozent auf 2.734,63 Punkte. An der Euro-Stoxx-Spitze notierte der Elektronikkonzern Schneider Electric (plus 2,05 Prozent). Das Unternehmen konnte den Gewinn im ersten Halbjahr mehr als verdoppeln. Das Schlusslicht hingegen bildete die Telecom Italia mit einem Abschlag von 2,68 Prozent. Einem Börsianer zufolge war es ein Kampf zwischen Skepsis hinsichtlich makroökonomischer Daten und positiven Unternehmenszahlen. Es entstehe ein Eindruck, dass die US-Notenbank Fed auf enttäuschende Zahlen gerade zu vorbereite. Die Veröffentlichung der Daten des US-Wirtschaftswachstums im zweiten Quartal werde Licht ins Dunkel bringen. Im Minus tendierte der deutsche Baustoffkonzern HeidelbergCement (minus 3,61 Prozent). Dabei half auch nicht, dass HeidelbergCement in der Früh einen Umsatzanstieg (9,5 Prozent) im zweiten Quartal veröffentlichte. Das Unternehmen übertraf überwiegend die Schätzungen der Analysten. Die WestLB überdenkt nun ihre bisherige "Neutral"-Einstufung nach Zahlen. Der französische Wettbewerber Lafarge senkte seine Gewinnprognosen und kündigte nach schwachen Umsätzen zudem eine Kürzung der Investitionen an. Lafarge-Titel lagen bei 41,63 Euro 4,28 Prozent im Minus. Wieder in der Gewinnzone ist der Autobauer Renault. Das Nettoergebnis belief sich im ersten Halbjahr auf 823 Mio. Euro nach einem Minus im Vorjahreszeitraum von 2,7 Mrd. Euro. Der Umsatz stieg um 23,1 Prozent auf 19,7 Mrd. Euro. Die Ergebnisse übertreffen die am Jahresanfang gesteckten Ziele. Renault-Papiere tendierten zu Mittag mit einem Aufschlag von 0,83 Prozent bei 33,93 Euro. Unterdessen verkauft der Stromversorger Electricite de France (EdF) seine Stromnetze in Großbritannien an eine Gruppe asiatischer Investoren. Cheung Kong Infrastructure (CKI) sowie Hongkong Electric wollen die Netze für umgerechnet knapp 7 Mrd. Euro erwerben. EdF-Titel stiegen um 1,32 Prozent auf 32,90 Euro. Gute Nachrichten kommen auch vom europäischen Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS. Die etwas besser als erwartet ausgefallenen Zahlen zum zweiten Quartal bestätigten, dass das Unternehmen in seinen Bemühungen um eine Stabilisierung seiner wichtigsten Flugzeugprogramme Fortschritte mache, so ein Analyst. EADS-Titel lagen bei 18,05 Euro 3,14 Prozent im Plus. Die Commerzbank hat jedoch deren Einstufung nach Zahlen auf "Add" mit einem Ziel von 19,00 Euro belassen. (Schluss) dan/ger mehr Börse International…
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