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Dialog-backdrop Frächterprotest legt Italien lahm - Streik bis Freitag verlängert
Ein Frächterprotest, der in den vergangenen Tagen lediglich Sizilien betroffen hatte, legt Italien lahm und sorgt für chaotische Zustände. Spontan organisierte Frächter blockierten auch am Dienstag wichtige Knotenpunkte auf dem Autobahnnetz von Norden bis Süden, indem sie ihre Fahrzeuge vor Mautstationen quer stellten. Dabei kam es zu erheblichen Problemen bei der Versorgung von Treibstoff und Lebensmitteln. Die Fernfahrer wollen bis Freitag streiken. Mit ihrer Aktion protestierten die Frächter gegen hohe Benzinpreise, zunehmende Mautgebühren und Versicherungsbeiträge. Sie verlangten hinzu Maßnahmen zur Unterstützung des Transportwesens. "Wir wollen von der Regierung konkrete Antworten. Wir wollen eine Zukunft haben", sagte ein Sprecher der Demonstranten. Der Zugang zu mehreren Häfen wurde gesperrt. Wegen Problemen bei der Lieferung von Material wurde die Produktion in einigen Werken des Autobauers Fiat in Turin lahmgelegt. Der Protest sorgte auch für Probleme bei der Lieferung von Lebensmittelprodukten und wurde vom größten Frächterverband CNA-Fita kritisiert, der die spontan organisierte Aktion nicht genehmigt hatte. In der vergangenen Woche hatten die Frächter bereits das Transportsystem auf Sizilien zum Erliegen gebracht. Der Frächterstreik wurde von einem Unfall überschattet. Ein demonstrierender Fernfahrer wurde unweit der Stadt Asti in der norditalienischen Region Piemont von einem Lkw mit einem deutschen Fahrer am Steuer überfahren. Italiens Innenministerin Annamaria Cancellieri warnte, die Regierung werde keine Straßenblockaden dulden. "Wir werden auf Dialog und Toleranz setzen, man muss aber auch die Rechte der Bürger berücksichtigen", sagte die Ministerin. Die Regierung verfolge die Proteste aufmerksam. Eine zwangsmäßige Arbeitseinberufung der protestierenden Fernfahrer wird vom Innenministerium nicht ausgeschlossen. Die Straßenblockaden seien ungerechtfertigt, sagte Vize-Verkehrsminister Mario Ciaccia. Industriellenchefin Emma Marcegaglia verlangte die Räumung der Straßensperren. Der Protest sei nur von einer kleinen Minderheit der Fernfahrer ausgerufen worden. "Diese Situation ist nicht tolerierbar", so Marcegaglia. Kommentare… Kommentar hinzufügen…mehr Börse International…
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3 Kommentare
Die haben doch recht !!
Wir lassen uns alle zuviel gefallen von Staat, Versicherungen, und Konzernen!
Von Gast: Gast: *Anonym* am 25.01.2012 um 14:52
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ich möchte sehen
was bei uns passiert, wenn der treibstoff 1,8 euro kostet und die vignette um 30 prozent erhöht wird. es würde nichts passieren, den wir österreicher haben keinen mumm und kein rückgrat.
Von Gast: Gast: der realist am 24.01.2012 um 12:30
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Re: Ich auch.....
Dass haben wir Deutschen auch nicht, wir meckern über alles.... Und was passiert? Nichts!
Von Gast: Gast: Gast am 25.01.2012 um 11:26
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