von Leo Himmelbauer | 23.02.2012 | 05:58
Donnerstag-Gewinne von Allianz, Swiss Re, Commerzbank
Drei Schwergewichte aus dem Finanzsektor präsentieren ihre Jahresergebnisse. Milliarden-Gewinn wird es nur bei Commerzbank nicht geben.
Commerzbank-Chef Martin Blessing kann die Kapitalvorschriften der Europäischen Bankenaufsicht auch ohne Kapitalerhöhung erfüllen. Ob er auch die Erwartungen der Analysten und Anleger, was das Jahresergebnis 2011 betrifft, erfüllen kann, wird sich am Donnerstag weisen. Analysten gehen davon aus, dass die zweitgrösste deutsche Bank im Schlussquartal des Vorjahres 389 Millionen € verdient haben wird - anders als die Deutsche Bank also keinen Verlust eingefahren hat. Von einem Milliardengewinn im Gesamtjahr 2011 wie noch im Jahr zuvor kann b ei der Commerzbank freilich keine Rede sein. In den ersten drei drei Quartalen war der Gewinn um 72 Prozent auf 322 Millionen € einbrochen.
Einen Milliarden-Gewinn im Gesamtjahr 2011 wird es am Donnerstag jedenfalls bei Allianz geben, wenngleich: 5,2 Milliarden € wie 2010 sind in weiter Ferne nach dem Gewinnrückgang um 44 Prozent auf 2,244 Milliarden € in den ersten drei Quartalen 2011. Analysten gehen davon aus, dass der deutsche Finanzriese im Schlussquartal 838 Millionen € verdient haben wird, sich für das Gesamtjahr demnach mehr als drei Milliarden € Gewinn locker ausgehen. Es wird mit einer Dividende von 4,34 € je Aktie gerechnet.
Und auch der Schweizer Rückversicherer Swiss Re wird am Donnerstag wohl einen Milliardengewinn für 2011 präsentieren. Analysten schätzen ihn auf 1,7 Milliarden Dollar, 343 Millionen davon im Schlussquartal. Swiss Re-Chef Lippe wird demnach eine Gewinnverdoppelung berichten nach dem Gewinnsprung um 74 Prozent auf 863 Millionen Dollar in 2010. Schon in den ersten drei Quartalen 2011 konnten der Branchenprimus den Gewinn auf 1,348 Milliarden Dollar mehr als verdoppeln.
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