France Telecom schraubt die Erwartungen zurück
Die zunehmende Konkurrenz auf dem Heimatmarkt und die politischen Unruhen in Nordafrika haben dem französischen Telekommunikationskonzern France Telecom im Vorjahr zu schaffen gemacht. Der Betriebsgewinn (EBITDA) fiel um 4,8 Prozent auf 15,08 Milliarden Euro, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz sank auf vergleichbarer Basis um 1,6 Prozent auf 45,28 Milliarden Euro und damit im Rahmen der Erwartungen. Die politischen Umwälzungen hätten vor allem die Gesellschaften in Ägypten und der Elfenbeinküste belastet, hieß es.
Aufgrund neuer Wettbewerber auf dem hart umkämpften Mobilfunkmarkt schraubte France Telecom sein Liquiditätsziel (Operating Cash-Flow) für das laufende Jahr zurück. Der Konzern strebt nun ein Ziel nahe acht Milliarden Euro an, statt der im Mai angekündigten neun Milliarden Euro.
(APA/Reuters)
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