Der deutsche Autozulieferer Grammer hat im Vorjahr Umsatz und Ergebnis deutlich erhöht. Erstmals seit 2008 gibt es wieder eine Dividende.
Friedrich Huemer, Chef des an der Börse mit 157 Millionen € bewerteten oberösterreichischen Autozulieferers Polytec, wird das Jahresergebnis 2011 am 4. April vorlegen. Derzeit rechnen Analysten mit einem Vorsteuergewinn von 42 Millionen € bei rund 650 Millionen € Umsatz. Der mit 200 Millionen € Börsewert etwas grössere deutsche Mitbewerber Grammer, an dem Polytec einst beteiligt war, hat bereits am Mittwoch vorläufige Zahlen für 2011 präsentiert. Der Umsatz stieg um 18 Prozent auf den Rekordwert von 1,093 Milliarden €. Grammer profitierte von der weltweit dynamischen Entwicklung in den Märkten für Landtechnik und Lkw sowie der hohen Exporttätigkeit der deutschen Automobilhersteller. Das vorläufige EBIT liegt bei 49 Millionen €, ebenfalls neuer Spitzenwert und 50 Prozent über dem Vergleichswert aus 2010. Erstmals seit 2008 wird Grammer wieder eine Dividende ausschütten. Über die Höhe wird im März entschieden.
Grammer will heuer bei Umsatz und Ergebnis weiter zulegen, wird aber ohne Finanzvorstand Alois Ponnath auskommen müssen, der den Konzern im besten Einvernehmen schon Ende Mai 2012 verlässt, weil er den im Oktober auslaufenden Vertrag nicht mehr verlängert. Ponnath war über 20 Jahre im Unternehmen tätig, davon die letzten elf Jahre als Finanzvorstand. Ein Nachfolger wird gesucht.
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