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SAP ist Anlegern zu konservativ

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von boerse.ard | 27.07.2010 | 11:58

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SAP ist Anlegern zu konservativ

Europas größter Softwarehersteller SAP hat mit dem Quartalsergebnis die Erwartungen übertroffen und auch die Prognose angehoben. Dennoch steht der Dax-Titel unter Druck.

Das Papier büßte in der Spitze um zweieinhalb Prozent auf 36,32 Euro ein und notierte damit von allen Dax-Werten am schwächsten. "Die Quartalszahlen sind durchwachsen", meinte Stephan Wittwer von der LBBW. Der Anstieg der Lizenzerlöse gehe vor allem auf die starke Entwicklung auf dem amerikanischen Kontinent zurück, während in Europa das Geschäft stärker als erwartet geschrumpft sei. "Das letzte Quartal war weder gut noch schlecht", ergänzte er.

Das Walldorfer Unternehmen hatte von April bis Juni 2,89 Milliarden Euro umgesetzt. Das waren zwölf Prozent mehr als vor Jahresfrist. Die Erwartungen lagen bei 2,74 Milliarden. Die so genannten SSRS-Umsätze, also das Geschäft mit Software und softwarebezogenen Dienstleistungen, zog sogar um knapp 16 Prozent auf 2,26 Milliarden Euro an. Diese Erlösquelle gilt wegen der hohen Ergebnismarge als besonders einträglich. Hier machten sich gute Verkaufszahlen bei Softwarelizenzen positiv bemerkbar.

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