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US-Börsen im Verlauf einheitlich mit Kursgewinnen

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03.02.2012 | 19:50

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US-Börsen im Verlauf einheitlich mit Kursgewinnen

Die Zahl der Beschäftigten in den USA ist im Jänner um 243.000 gestiegen. Damit konnte das größte Plus seit April erzielt werden. Im Schnitt hatten Analysten lediglich mit einem Zuwachs von 150.000 Stellen gerechnet. Zudem ist die Arbeitslosenquote von 8,5 auf 8,3 Prozent und damit auf den niedrigsten Stand seit Februar 2009 gesunken. Marktbeobachter bewerteten die Daten einhellig als positiv für die weitere Entwicklung der US-Wirtschaft.

Daneben hellte sich die Stimmung im Dienstleistungssektor im Jänner deutlich stärker auf als erwartet. Von 53,0 Punkten im Vormonat ist der Index auf 56,8 Punkte gestiegen. Im Vorfeld war im Schnitt mit einem Anstieg auf 53,2 Einheiten gerechnet worden. Hingegen blieben die Daten zu den Auftragseingängen der US-Industrie etwas hinter den Markterwartungen zurück. Im Monatsvergleich ist das Auftragsvolumen um 1,1 Prozent geklettert, währen Volkswirte mit einem Zuwachs von 1,5 Prozent gerechnet hatten.

In dem freundlichen Marktsentiment zeigten sich unter anderem Bankwerte gut gesucht. Bank of America führten die Liste der Kursgewinner im Dow Jones an und verbuchten ein Plus von 4,56 Prozent auf 7,79 Dollar. JP Morgan zogen indessen um 1,84 Prozent auf 38,24 Dollar an. Außerhalb des Dow zeigten sich Citigroup um 4,50 Prozent fester bei 33,43 Dollar.

Neue Unternehmensnachrichten waren zu Wochenausklang eher Mangelware. Der Düngemittelhersteller Mosaic will seine Produktion zurückfahren. Stellenstreichungen oder Schließungen von Förderstätten soll dieser Schritt nach Angaben des Unternehmens aber nicht nach sich ziehen. Die Papiere tendierten um 0,98 Prozent höher bei 57,67 Dollar.

Darüber hinaus richtete sich der Blick der Anleger auf das Kreuzfahrtsunternehmen Royal Caribbean Cruises. Das Unternehmen musste nach der Havarie des italienischen Kreuzfahrtsschiffs "Costa Concordia", welche dem Konkurrenten Carnival gehört, deutliche Buchungsrückgänge verbuchen, hieß es. Die Anleger zeigten sich jedoch unbeeindruckt von diesen Nachrichten; Royal Caribbean konnten satte 6,13 Prozent auf 30,45 Dollar zulegen.

Die Beteiligungsgesellschaft Blackstone erwägt unterdessen eine Übernahme des Datenspeicherspezialisten Brocade Communications, hieß es aus Marktkreisen. Blackstone zogen 1,29 Prozent auf 16,89 Dollar an, während Brocade Communications 0,82 Prozent auf 6,15 Dollar gewannen. (Schluss) bel

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