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Dialog-backdrop Gazprom spielt Doppelpass mit BayernDer russische Energiekonzern will mit Milliardeninvestitionen im deutschen Energiemarkt Anker werfen. Und will nun auch Sponsor vom FC Bayern München werden.
Ein Logo auf zwei unterschiedlichen Brüsten: Gazprom will sich als Sponsor in die Herzen der Deutschen spielen - um ins deutsche Energiegeschäft einsteigen zu können München. Wenn der Deal von Gazprom mit dem deutschen Versorgungskonzern RWE platzt, will der russische Energieriese über den Bau und Betrieb von Kraftwerken in Bayern in den deutschen Energiemarkt eintreten. Gazprom verahndelt derzeit mit dem zweitgrößten deutschen Energieversorger über ein Gemeinsschaftsunternehmen, bei dem RWE 51 Prozent der Anteile und die Führung für sich beansprucht. Gazprom-Chef Alexej Miller soll sich nach Angaben der "Süddeutschen Zeitung" zu Geheimtreffen mit Bayerns Ministerpräsident bereits zu Geheimverhandlungen getroffen haben. Milliardeninvestitionen will Gazprom in Deutschland investieren. Der Atomausstieg hat die Russen zuvor auf den Plan gebracht. Bayern ist vom Atomausstieg besonders betroffen und sucht nach Investoren. Abseits der Gespräche sind die Russen bestrebt durch Sportsponsoring das Image für russische Investments in Deutschland zu verbessern, heißt es. Die Gazprom-Manager sollen gleichzeitig im Zuge der Geheimverhandlungen mit Bayerns Politikern auch die Führungsriege von FC Bayern München mit Ulli Hoeness und Karl-Heinz Rummenigge getroffen haben. Gazprom will beim FC Bayern demnach als Hauptsponsor einsteigen. Es soll dabei um einen längerfristigen Vertrag gehen mit einem Volumen in dreistelliger Millionenhöhe. Beim deutschen Profiklub Schalke 04 ist Gazprom bereits seit Anfang 2007 Sponsor. Kürzlich wurde der Vertrag bis 2017 verlängert. Gazprom ist zuletzt in Mitteleuropa ebenso bei Wintersportveranstaltungen als Sponsor aufgetreten. mehr Börse Osteuropa…
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