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Dialog-backdrop Sberbank drückt in Europa auf das ExpansionstempoDie VBI-Übernahme ist nur eine Etappe, weitere sollen folgen. Sberbank-Chef German Gref hat am Mittwoch in Wien sein Interesse an der Übernahme von Banken in Polen und der Türkei bekräftigt. "Wir haben es aber nicht eilig", sagte Gref auf einer Pressekonferenz. Für die neuen Töchter, die jetzt mit dem Kauf der Volksbank International (VBI) dazukommen, sollen bis Mai neue Businesspläne für heuer und die folgenden Jahre erstellt werden, sagte Gref weiter. Rückblickend sprach er von "Marathon-Verhandlungen" um die VBI. In Ungarn sieht sich Gref nach der Übernahme der ungarischen VBI-Tochter vor den größten Herausforderungen. Die Handlungen der dortigen Regierung seien schwer zu erklären und hätten bereits zu Belastungen von 80 Mio. Euro geführt. Er hätte gerne eine freundlichere Position der ungarischen Regierung gesehen. "Es gibt auch andere große Finanzfirmen, die an der Wirtschaft in Ungarn teilnehmen wollen", so Gref. Keine Angst um den Euro Auf Fragen, ob die Eurokrise nun die neue Struktur der Sberbank nicht erschwere, meinte Gref mit Blick auf die Entwicklung in der GUS-Region und des Rubel, dass sein Haus an volatile Märkte durchaus gewohnt sei. Banker lebten im hier und jetzt, und dürften sich nicht vor der Zukunft fürchten. "Wir werden weiter in der Eurozone tätig sein". Um die europäische Währung ist er nicht besorgt. Freilich zeige gerade der Fall Griechenland, wie groß auch die politische Verantwortung sei. (APA) mehr Börse Osteuropa…
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