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Kroatien gibt grünes Licht für das 800 Millionen €-Projekt auf der Insel Krk - OMV erfreut

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von Leo Himmelbauer | 01.10.2008 | 09:42

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Kroatien gibt grünes Licht für das 800 Millionen €-Projekt auf der Insel Krk - OMV erfreut

Die Kroaten haben sich entschieden: Krk bekommt einen Umschlaghafen für Flüssiggas-Produkte. Am Adria LNG Konsortium ist die OMV derzeit mit mehr als 25 Prozent beteiligt.

Es war zuletzt nur noch eine Frage der Formalitäten. Die sind jetzt erledigt: Die kroatische Regierung hat die Standortentscheidung für das Flüssiggas-Großprojekt Adria LNG gefallen. Krk wird Standort für das neue Regasifizierungsterminal. Der Tanker mit einem Fassungsvermögen von bis zu 265.000 Kubikmeter wird eine anfängliche Kapazität von rund zehn Milliarden Kubikmeter pro Jahr erreichen. Er soll 2014 in Betrieb gehen. Der Baubeginn ist für Ende 2009 geplant. Mit Investitionskosten von rund 800 Millionen € wird gerechnet.

Im Adria LNG-Konsortium ist die OMV, ebenso wie die französische Total, mit 25,58 Prozent beteiligt. Angeführt wird es von der deutschen E.On Ruhrgas, die 31,15 Prozent hält. 16,69 Prozent liegen bei der deutschen RWE, ein Prozent bei der slowenischen Geoplin. Derzeit, denn Verschiebungen sind geplant - kroatische Unternehmen wollen mitmachen.

Das Konsorium bezeichnet die Standortentscheidung der Kroaten als wichtigen Meilenstein für die Versorgungssicherheit der Gasmärkte in Europa. Werner Auli, Vorstand für OMV Gas & Power: "Die Entscheidung für Krk ist eine ausgezeichnete strategische Wahl,  die wir sehr begrüßen". Mit dem geplanten LNG Terminal wird die gesamte Region von der Erweiterung des Gasangebotes profitieren. Die heutige Entscheidung der kroatischen Regierung sei auch in Hinblick auf den weiteren Ausbau des Konsortiums ermutigend. Damit rücke nun eine Einigung auf die Teilnahme der kroatischen Partner in greifbare Nähe.

Reinhard Mitschek, Senior Vice-President Gas Logistics, merkt dazu an: "Kroatische Unternehmen bringen die technische und wirtschaftliche Expertise mit, um gemeinsam mit uns das Projekt erfolgreich weiter zu entwickeln. OMV Gas & Power hat großes Interesse an dieser vielversprechenden Partnerschaft".

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1 Kommentar

Wieso gerade Krk

Krk ist eine Ferieninsel. Mit dieser Entscheidung werden wohl die gut zahlenden Touristen wegbleiben. Schade dass auch hier die Landschaft zerstört wird. wieso macht so eine anlage nicht dahin wo es sowieso schon industireanlagen gibt, wie z.B in Rijeka.

Von Gast: Gast: Scouth am 02.10.2008 um 08:27

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