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"Keine österreichische Bank wird pleitegehen"

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von APA/hahn | 28.02.2009 | 14:32

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"Keine österreichische Bank wird pleitegehen"

Erste-Group-Chef Andreas Treichl ist zuversichtlich, dass der Wirtschaftskrise kein österreichisches Finanzinstitut zum Opfer fallen wird.

"Weder die Erste noch andere österreichische Banken werden aufgrund dieser Krise pleite gehen", sagte Treichl am Samstag im Ö1-"Mittagsjournal". Er sage dies zwar "aus dem Brustton der Überzeugung", aber er sei ja nicht der Herrscher über die absolute Wahrheit, schränkte er wieder ein.

Im osteuropäischen Raum, wo die Erste Group 48 Mrd. Euro Kredite vergeben hat, beginne sich nun die Krise auszuwirken. Als Retailbank hänge die Erste aber weniger stark von makroökonomischen Bedingungen ab, als dies von Analysten prognostiziert werde. Treichl ortet auch Stimmungsmache aus den USA, Großbritannien und Deutschland gegen das stark in Osteuropa engagierte Österreich: "Ich würde nicht ausschließen, dass manche Österreich absichtlich madigmachen".

Unsicherheiten und Vertrauensverlust gegenüber Banken will Treichl durch intensivierte Kommunikation bekämpfen. Lügen würde er nicht, beteuert Treichl: "Wer etwas Schlechtes in der Bilanz hat, aber nicht darüber redet, der gehört eingesperrt". Angesprochen auf die Probleme im Interbankengeschäft meint der Erste-Chef: "Das ist pure Angst. Keiner weiß in Wirklichkeit, wie sich die Wirtschaft in den nächsten Jahren entwickeln wird". Daher würden die Banken Liquidität und Kapital horten, um unsichere Zeiten überbrücken zu können. Die Erste hat am Freitag die Inanspruchnahme von Geld aus dem Bankenhilfspaket der Regierung fixiert. 2,7 Mrd. Euro sollen die Kapitaldecke der Bank stärken.

Die Kreditvergabe der Banken sei restriktiver geworden, bestätigt Treichl.. In der Großindustrie würden nun viele Projekte aufgrund der Risiken und der Liquiditätssituation nicht finanziert werden, diese Kreditrestriktionen für die Großen hätten auch Auswirkungen auf die von diesen abhängigen Klein- und Mittelbetriebe. "Man wird halt vorsichtiger, zurückhaltender, man überlegt mehr", meinte der Bank-Chef. "Nicht nur die Banken, wir alle werden unsere Gürtel enger schnallen müssen".

Die Auswirkungen der Finanzkrise würden heuer langsam abflachen, die Krise der Realwirtschaft werde möglicherweise nicht so lange dauern wie man jetzt glaube, gibt sich Treichl optimistisch. 2010 könnte sich die Lage wieder zum besseren wenden. Die Lösung der Krise sei derzeit offen, beim Abbau des Schuldenbergs könnte es zu einer massiven Geldentwertung kommen. Eine Finanztransaktionssteuer hätte die massiven Spekulationen vielleicht verhindern können, habe aber nur bei weltweiter Einführung Sinn, ebenso wie eine Abschaffung des Bankgeheimnisses.

Der Bank-Chef tritt für eine strenge und umfassende Finanzaufsicht ein. Durch die Krise werde sich in den politischen und wirtschaftlichen Führungsebenen "die Spreu vom Weizen trennen", ist Treichl überzeugt. Der noch 2007 bestbezahlte österreichische Bankmanager (Jahreseinkommen 4,4 Mio. Euro), der für das Jahr 2008 keine Bonuszahlungen erhält und damit auf ein Jahresgehalt von 1,2 Mio. Euro zurückfällt, spricht sich nun für mehr "Demut" in Wirtschaft und Politik aus.

Sowohl FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky als auch sein BZÖ-Kollege Martin Strutz forderten eine Reduzierung des Treichl-Gehalts. Vilimsky verlangte eine Eingliederung aller Manager - und damit auch Treichls - die über dem Bezug des Bundespräsidenten liegen, in die Bezügepyramide der Politiker. Strutz fordert die sofortige Umsetzung der Begrenzung der Managergehälter in staatsnahen Betrieben oder Unternehmen, die Staatshilfe erhalten.

(APA)

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19 Kommentare

arrogant ... arroganter ... treichl : sein "statment" zeigt von starkem realitäts-verlust, denn ...

- es zahlt ja NUR der steuerzahler die dividende ?! (die politik - vor allem die SPÖ_wirtschafts_experten ? - sagt so gut wie nichts, wohl auch nichts kapiert ?) - - - - 2/3 des ergebnisses dder 1. werden im "osten" erzielt = ca. auch 2/3 der assets . . . goldmann sachs z.b. "schätzt" die ost-verluste zw. 20-30 % (!) ... selbst wenn man NUR 10 % ansetzt ist das eigenkap. der 1. futsch ! und hinzu kommen noch abwertgungen der zukäufe zu stark überhöhten preisen als auch die ...subprime-papierln von ca. 17 mrd ...available vor sale... (für die kaum eine afa berücksichtigt wurde !) ca. das 2-fache des eigenkapitals ausmachen . . . - - - das ostobligo aller österr. banken mit "ostfantasie" = ca. 230 mrd - davon 20 % und a l l e banken sind pleite als auch der österr. staat an seine finanzierungsgrenzen (46 mrd = ca. 20 % des BIP) stösst !!!

Von Gast: otmar.pregetter@chello.at am 02.03.2009 um 15:17

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"Wer etwas Schlechtes

in der Bilanz hat, aber nicht darüber redet, der gehört eingesperrt". Da stimme ich zu - wie wär's mal mit den 4 Mrd Goodwill hauptsächlich aus Rumänien, die nicht ordentlich abgewertet werden (damit statt Gewinn nicht noch ein saftiger Verlust in der Bilanz steht) ? Ich gehe jede Wette ein: Innerhalb von 2 Jahren ist die Erste verstaatlicht.

Von Gast: Gast: notax am 01.03.2009 um 21:18

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an den abgehobenen treichl...............HERRSCHER?????

Man muss nicht der Herrscher über die absolute Wahrheit sein um Wahrheit zu sprechen - Sie müssen lernen Fehler einzugestehen - dass können aber nur Menschen mit menschlichen Verhalten und eben nicht solche Lebewesen die von sich aus glauben Herrscher zu sein ! Es ist wirklich interessant dass Sie mit ihrer Person das Wort Herrscher in Verbindung bringen - ich glaube da haben sie seit langem wieder einmal die Wahrheit gesagt! Sie wollten im Grunde der Menschheit nur mitteilen dass Sie zwar nicht Herrscher über die absolute Wahrheit sind aber Herrscher über die österreichische Politik - Also der Name Treichl wird in die öst. Geschichte eingehen - Staatspleite ?

Von Gast: Gast: jaja am 01.03.2009 um 16:44

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Grüß euch Ihr Mieselsüchtigen?!

Ich lese die Komentare schon eine Zeit lang. Was mich immer wieder wundert ist, dass dieses forum offensichtlich extrem frustrierte, agressive und verbitterte komentatoren anzieht. die meisten beiträge triefen so richtig von hass und einseitiger sichtweise. ich kann nicht glauben, dass dieses forum ein abbild der WB-Leserschaft darstellt. Auch ich hab Geld verloren. Auch ich Hab die Krise nicht vorhergesehen. Auch mir stößt im nachhinein so manches sauer auf. Auch ich sehe jetzt einiges klarer und vorallem verbesserungsmöglichkeiten. Auch ich bin für gewisse neue spielregeln. Aber trotzdem glaube ich nach wie vor an die wirschaft, oder wollt ihr jetzt zum tauschhandel oder zur planwirtschaft konvertieren. Vielleicht sind die meisten von euch beim WB bei der falschen lektüre und würden besser mit und bei onkel hans aufgehoben sein.

Von Gast: Gast: norbert am 01.03.2009 um 11:04

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Re: Gratuliere!

Gratuliere Norbert zu einem wirklich gelungenem Kommentar!

Von Gast: Gast: pezi am 02.03.2009 um 07:10

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Re: Mensch Norbert Sie sind ja so gscheit - also was wir jetzt nicht brauchen können sind solche präpotente Strohhalmzuzler wie Sie einer sind !

Mensch Norbert Sie sind ja so gscheit - also was wir jetzt nicht brauchen können sind solche präpotente Strohhalmzuzler wie Sie einer sind !

Von Gast: Gast: Mensch Norbert Sie sind ja so gscheit - also was wir jetzt nicht brauchen können sind solche präpotente Strohhalmzuzler wie Sie einer sind ! am 01.03.2009 um 15:59

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Re: Re: Das

ist ja nicht normal wie sie einen Kommentar schreiben oder!?! @norbert: Endlich mal einer meiner Meinung!

Von Gast: Gast: Manni am 02.03.2009 um 09:41

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Re: Re: An Gast

Lernen´s endlich einmal wie man einen Kommentar richtig verfasst!

Von Gast: Gast: pezi am 02.03.2009 um 07:09

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Re: auch meine Erfahrung

Mir gehts auch nicht gut nach diesem Abschwung. Job und Aufträge verloren, renne hinter mir zugehörigen Geld nach und muss dabei eine Familie durchbringen; mir geht´s wie vielen anderen auch. Aber welche Alternativen zum jetzigen Wirtschaftssystem haben die Raunzer denn? Den Realsozialismus mit Parteikomissaren und dem Gulak für die, die etwas persönliche Freiheit atmen wollen? Kann doch wohl nicht sein, oder? Oder vielleicht eine Replik der unseeligen Zeit 38 bis 45? Oder?

Von Gast: Gast: Markus Trullus am 01.03.2009 um 11:20

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Re: Re: markus der reiche und zufriedene

jetzt übertreibe einmal nicht markus - du musst noch sehr viel Geld zur Verfügung haben sonst würde Dir dass nicht so egal sein - aber es gibt Menschen die haben Jahrzehnte gearbeitet und jetzt ihr ganzes Vermögen verloren - MAN MUSS HALT EIN BISSCHEN MEHR VERSTÄNDNISS FÜR DIE MITMENSCHEN AUFBRINGEN DANN VERSTEHT MAN SIE AUCH!

Von Gast: Gast: karl am 01.03.2009 um 16:10

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Re: Re: danke

es gibt also doch noch leute die an unser wirtschaftssystem glauben, danke!! :-)

Von Gast: Gast: norbert am 01.03.2009 um 11:39

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steht alles drin.......

Die Lösung der Krise sei derzeit offen, beim Abbau des Schuldenbergs könnte es zu einer massiven Geldentwertung kommen

Also Treichl ist es wie jedem mit Hausverstand klar, dass in 2010, wahrscheinlich aber doch 2011 eine Währungsreform kommen wird müssen, damit sich die Staaten entschulden können...

Und auch die 2 bzw. 3 öst. Banken in EEC werden dort mind 100 Mrd verlieren......ein Klacks ???

Von Gast: Gast: besserwisser am 01.03.2009 um 04:42

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Wichtig ist das wir uns die Namen der Verantwortlichen aus Politiker- und Bankenkreisen merken die jetzt diese Milliarden leichtfertig herumschieben - am Ende will es wieder keiner gewesen sein !

Irgendwie glaubt man zu träumen - da setzen Manager Milliarden(Geld der Sparer) in den Sand und bekommen als Belohnung vom Staat Milliarden Euro (Wiederum vom Steuerzahler und Sparer) Bankenhilfe - und weil diese Frechheit noch nicht reicht zahlen sich diese Manager Millionen Euro an Gehältern aus - man könnte glauben dass ist ein erzählter Witz aber leider pure Realität - ich glaube das Jahr 2009 wird in der österreichschen Geschichte eine grosse Rolle spielen - da werden die Menschen in 50 Jahren sagen dass es einmal eine Zeit gab wo Politiker und Bankenmanager so eng verbandelt waren dass man Milliarden von Euro´s der Steuerzahler verzockt hat !

Von Gast: Gast: gustl am 01.03.2009 um 00:46

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Ärgerlich

Die Überheblichkeit des Herrn Treichl zeigt das die Regierung nach seiner Pfeiffe tanzt.Es ist unglaublich 1,9 Mrd.für die Erhöhung des Eigenkapitals vom Staat,keine Rede mehr den KMUS Kredite zu geben.Ich frage mich warum die Kapitalerhöhung nicht von den Aktionären erfolgt?Klar doch das Herr Treichl meint ,keine Bank und schon gar nicht seine würden Pleite gehen,er braucht nur zum Staat zu gehen dort bekommt er ja was er will.Leider wird die Gefährlichkeit dieses Mannes nicht erkannt,erst dann bis auch dieser feine Herr im Hotel "Elsner" (JA-Josefstadt)Gespannt bin ich mit wie viel Euros die VIG sich an der Kapitalerhöhung beteiligen wird?

Von Gast: Gast: Gerhard HUNGER am 28.02.2009 um 23:18

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Ärgerlich

Die Überheblichkeit des Herrn Treichl zeigt das die Regierung nach seiner Pfeiffe tanzt.Es ist unglaublich 1,9 Mrd.für die Erhöhung des Eigenkapitals vom Staat,keine Rede mehr den KMUS Kredite zu geben.Ich frage mich warum die Kapitalerhöhung nicht von den Aktionären erfolgt?Klar doch das Herr Treichl meint ,keine Bank und schon gar nicht seine würden Pleite gehen,er braucht nur zum Staat zu gehen dort bekommt er ja was er will.Leider wird die Gefährlichkeit dieses Mannes nicht erkannt,erst dann bis auch dieser feine Herr im Hotel "Elsner" (JA-Josefstadt)Gespannt bin ich mit wie viel Euros die VIG sich an der Kapitalerhöhung beteiligen wird?

Von Gast: Gast: Gerhard HUNGER am 28.02.2009 um 23:18

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pleite gehen sie nur nicht weil dr steuerzahler blechen wird....



mit dieser gewissheits laesst sichs leicht schwafeln ....

Von Gast: Gast: gast am 28.02.2009 um 21:35

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gespannt wie ein Gummiringerl...........................

Solange diese Staatsschmarotzenden Manager Geld von uns bekommen werden sie natürlich nicht pleite gehen - aber die Frage ist wann geht der Staat pleite - und noch etwas Treichl wenn wir auf Grund des Bankenhilfspakets Pensionskürzungen hinnehmen müssen dann werden wir arbeitenden Österreicher an ihren Millionengagen mitnaschen!

Von Gast: Gast: arnulf am 28.02.2009 um 17:57

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Re: Genau so ist es !

Jetzt schieben die Verantwortlichen Millionen und Milliarden Euro hin und her und füllen dabei ihre Konto´s auf und in ein paar Jahren ist kein Geld mehr da um die Pensionen zu zahlen - damit diese Bagage Millionen horten können werden am Ende des Tages den ärmsten der Armen wieder ein paar Euro weggenommen !

Von Gast: Gast: der wahre nostradamus am 28.02.2009 um 18:19

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keine

sogenannte systemerhaltende bank wird pleite gehen, no na, wenn der staat, also der steuerzahler mit kapital und garantien einspringt, aber der herr treichl sollte mit dem was er sagt aufpassen, denn er hat genauso wenig die krise kommen sehen wie die meisten anderen und jetzt...blabla klugkacken...wenn allerdings oesterreich defaultet dann nicht aufgrund des "madigredens" durch andere (lol) sondern weil es sich genauso uebernimmt, wie unsere tollen banken im osten, dann wird es trotz verstaendnislosigkeit des herrn andi auch bei uns banken geben, die pleitegehen...hand in hand mit dem staat

Von Gast: Gast: gebtmirmeinenbonusverdammtnocheinmal am 28.02.2009 um 16:56

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