Erste-Group-Banker schrauben Flugreisen zurück
Die Mitarbeiter der in Osteuropa stark exponierten Erste Group gehörten jahrelang zu den Vielfliegern. Das hat sich 2008 und auch im Krisenjahr 2009 tendenziell geändert. Auch im laufenden Jahr 2010 sollen Erste-Mitarbeiter nicht so viel fliegen wie in früheren Jahren. Darauf hat der Vorstand die Belegschaft eingestimmt.
Von 2007 auf 2008 ging die Durchschnitts-Kennzahl Flugkilometer pro Mitarbeiter von 3179 auf 2803 zurück. Im Jahr 2009 legte ein Mitarbeiter im Schnitt nur mehr 2174 Flugkilometer zurück, wie aus dem am Mittwoch bei der Hauptversammlung vorgelegten Geschäftsbericht hervorgeht.
Die Reduktion der Flugkilometer sei auf den "bewussteren Umgang mit Flugreisen im Rahmen der Wirtschaftskrise 2009" zurück zu führen, so die Bank. Sowohl die Erste Bank Österreich als auch die Erste Group Holding beabsichtigten, diesen "äußerst positiven Trend" (minus 22,4 Prozent) im Jahr 2010 fortzusetzen, heißt es zum Bericht für 2009 - "jedoch auf Basis des vertieften Umweltengagements".
Auch wenn die Banker weniger fliegen: Bei der Erweiterung des Flughafens in Dubrovnik war die Erste dabei - sie stellte 19 Millionen € zur Verfügung. Der Bau des Terminals B, am Mittwoch offiziell eröffnet wurde, kostete insgesamt 23,5 Millionen €.
(APA)
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