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Marketmail: Andritz treibt, Immos weiter auf Erholungskurs

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von Elmar Hillebrand/APA | 03.02.2012 | 12:53

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Marketmail: Andritz treibt, Immos weiter auf Erholungskurs

Im Vorfeld des US-Arbeitsmarktberichtes legen die Anleger im Vormittagsverlauf auch in Wien die Zurückhaltung etwas ab und sorgen für ein Mittagsplus. An die ATX-Spitze setzt sich nach guten Zahlen der Kranhersteller Palfinger.

Die gemischten Vorgaben aus Fernost ließen die europäischen Anleger nach dem Handelsbeginn kurz zögern, im Vormittagsverlauf drehten die Indizes allerdings ausnahmslos in den grünen Bereich. Der DAX schwang sich sogar zu einem weiteren Jahreshoch auf und hat seit dem Tief bei gut 6000 Punkten am 9. Jänner bereits mehr als zehn Prozent auf 6680 Punkte gewonnen. Bis zu Mittag lag der Zugewinn am Freitag bei 0,38 Prozent. FTSE und CAC legten ebenfalls um 0,48 bzw. 0,53 Prozent zu.

Dauerläufer-Qualitäten bewies auch der Wiener Leitindex, der bis 12.00 Uhr bei überdurchschnittlichen Umsätzen 0,74 Prozent auf 2186,85 Zähler zulegt.
Unangefochten an der Spitze des ATX prime steht der Salzburger Kranspezialist Palfinger, die Aktie meldete nach guten Jahreszahlen 2011, die zum Teil über den Analystenerwartungen lagen, ein Plus von 5,78 Prozent auf 18,20 Euro.
Dieses Tempo konnte nur die Warimpex-Aktie mitgehen, sie gewann 4,47 Prozent und notiert nun wieder bei mehr als einem Euro (1,099 Euro). Die Immo-Aktie legt damit weiter Raum zum Allzeit-Tief von Ende Dezember 2011 und markiert den 12. Aufschlag in Folge.
Auch der Immofinanz-Wert zeigte mit einem Mittagsplus von 1,38 Prozent auf 2,643 Euro wieder positiv auf. Derzeit sieht es nach dem vierten Tagesplus in Folge aus, auch wenn die Umsätze am letzten Handelstag der Woche im Vergleich zu den Vortagen etwas moderater ausfallen. Seit dem Tief Ende November 2011 bei 2,02 Euro legte das Papier ebenfalls wieder deutlich zu.

Schwerer für den ATX wiegt das Andritz-Plus von 2,06 Prozent auf 73,27 Euro. Auch voestalpine schaffte ein Mittagsplus von 0,75 Prozent auf 27,45 Euro.

Die Riege der Finanzwerte wird von der Erste Group (plus 0,81 Prozent auf 18,65 Euro) angeführt, RBI und VIG schafften nur rund die Hälfte und notierten bei 27,775 bzw. 33,585 Euro. Europaweit zogen Bankenwerte zum Teil deutlich an.

Kaum Einfluss hatten die OMV-Tradingzahlen auf den Kurs des Papiers, das behauptet einen Stand von 25,935 Euro meldete. In einer Studie der Berenberg Bank heißt es indes, das Trading Statement der OMV lese sich "etwas aber nicht desaströs negativ". Angesichts höherer Prognosen für den Downstream-Bereich erhöhten die Experten gleichzeitig aber ihre Schätzungen für das Nettoergebnis im vierten Quartal.
Erstaunlich resistent präsentierten sich die Uniqa-Papiere. Der Versicherer legte wenig berauschende Jahreszahlen, vor allem die Verluste aus Griechenland-Papieren waren höher als erwartet, die Aktie meldete sich zu Mittag unverändert bei 11,425 Euro.

Während die europäischen Indizes gegen 13.00 Uhr kaum veränderte Werte melden, legt der ATX weiter zu und kann gegen 12.45 Uhr ein Plus von 1,09 Prozent melden.
Am Nachmittag steht in den USA die Veröffentlichung der mit Spannung erwarteten offiziellen Arbeitsmarktdaten für den Jänner an. Positiv für Anleger: Wie der Bericht auch ausfällt, er könnte stützen. Begründung: Eine Enttäuschung sei ein möglicher Indikator für eine weitere geldpolitische Lockerung, während eine positive Überraschung ein gutes Zeichen für die Weltkonjunktur sei. Analysten rechnen im Schnitt damit, dass im vergangenen Monat außerhalb der Landwirtschaft 125.000 neue Stellen geschaffen wurden.
Die Futures auf Dow Jones und Nasdaq stehen gegen 12.45 Uhr leicht im Plus.

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