von APA | 24.02.2012 | 10:21
Erste Group hebt das Anlagevotum für Intercell
Bewertung. Der heimische Impfstoffhersteller Intercell habe seinen Finanzen stabilisieren können. Aktien werden demnach auf "Hold" eingstuft, das Kursziel 2,4 €.
Dei Erste Group hebt Anlagevotum für Intercell von "Reduce" auf "Hold"
Die Analysten der Erste Group haben ihr Anlagevotum für die Aktien des heimischen Impfstoffherstellers Intercell von "Reduce" auf "Hold" angehoben. Das Kursziel wird mit 2,4 Euro beziffert. Es sei weiterhin keine Eile geboten in Intercell zu investieren, allerdings sei die Zeit der "Bestrafung" der Papiere weit genug gegangen, heißt es in einer aktuellen Analyse des Instituts.
Das Unternehmen habe durch seinen Wechsel auf Low-Cost-Betrieb die Finanzen stabilisieren können - zumindest kurzfristig, so die Erste Group. Eine langfristige Lösung sei aber immer noch nicht gefunden. Dies sei aber entscheidende für einen stabilen Turnaround.
Der negative News-Flow von Intercell dürfte somit ein Ende gefunden haben, die positiven Nachrichten konnten die Wahrnehmung allerdings noch nicht nachhaltig verändern.
Schwarze Zahlen 2014
Für das Geschäftsjahr 2011 erwartet die Erste Group einen Verlust von 0,67 Euro je Intercell-Aktie. Für 2012 rechnen die Experten mit einem Ergebnis von minus 0,40 Euro je Anteilsschein und für das Folgejahr 2013 sehen die Analysten ein Ergebnis von minus 0,24 Euro je Intercell-Papier. In die schwarzen Zahlen wird Intercell nach eigenen Angaben 2014 kommen - diese Einschätzung teilen die Experten der Erste Group. Dividendenausschüttung wird derzeit keine erwartet.
Die Aktien von Intercell notierten am Freitag an der Wiener Börse mit einem Plus von 2,50 Prozent bei 2,296 Euro.
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