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EVN-Chef verabschiedet sich mit 207 Millionen Euro Gewinn

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von Leo Himmelbauer | 16.12.2010 | 08:02

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EVN-Chef verabschiedet sich mit 207 Millionen Euro Gewinn

Besser verdient als erwartet hat der niederösterreichische Versorger EVN. Den Aktionären winkt eine höhere Dividende, dem Chef der verdiente Ruhestand.

EVN-Chef hat sich am Mittwoch überraschend entschieden, schon am 20. Jänner und nicht erst ein Jahr später sein Mandat zurückzulegen. Am Donnerstag war es also das letzte Mal, dass er eine Jahresbilanz präsentieren konnte, jene für 2009/10. Hofer verabschiedet sich mit einen Gewinnzuwachs von 16,3 Prozent auf 207 Millionen € in den wohlverdienten Ruhestand. Den Aktionären stellte er eine Dividende von 40 Cent je Aktie in Aussicht, drei Cent mehr als zuletzt.

Hofer übertrifft mit diesem "Abschiedsgeschenk" die Erwartungen der Analysten. Sie hatten mit rund 202 Millionen € Gewinn gerechnet.

EVN hat im abgelaufenen Jahr den Umsatz um 0,9 Prozent auf 2,752 Milliarden € gesteigert, das EBITDA um 11,6 Prozent auf 416,6 Millionen € verbessert und das EBIT um 6,9 Prozent auf 187,3 Millionen € erhöht.

Für das Geschäftsjahr 2010/11 kann mit Umsatzerlösen auf Vorjahresniveau und einem stabilen operativen Ergebnis der EVN gerechnet werden. Das Finanzergebnis sollte ebenfalls auf dem Niveau des Vorjahres (32,8 Millionen €, plus 64,5 Prozent) zu liegen kommen, was allerdings in hohem Ausmaß von der energiewirtschaftlichen Entwicklung bei den Beteiligungsunternehmen abhängig sein wird, heisst es im Ausblick. Das Konzernergebnis sollte in Summe zumindest an das Ergebnis 2009/10 anschließen können. Eine Fortsetzung der attraktiven Dividendenpolitik wird in Abstimmung mit dem wertorientierten Wachstumskurs angestrebt.

Für 2010/11 sind Investitonen auf ähnlichem Niveau angestrebt. Die Schwerpunkte liegen unverändert in den Segmenten Netzinfrastruktur Inland und Energieversorgung Südosteuropa. Zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit bei steigender Nachfrage werden die Investitionen in das niederösterreichische Strom- und Gasnetz auf hohem Niveau weitergeführt. In Südosteuropa wird fortlaufend in die weitere Modernisierung  der Netze und den Ausbau der Cogeneration-Anlage in Plovdiv investiert.

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