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Für Miba hätten es auch 260 Millionen Euro sein können

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von Leo Himmelbauer | 22.02.2012 | 09:28

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Für Miba hätten es auch 260 Millionen Euro sein können

75 Millionen € holte sich Autozulieferer Miba mit einer Unternehmensanleihe. Es hätten auch 260 Millionen € sein können.

WB/Peroutka

Miba-Chef Peter Mitterbauer

Der oberösterreichische Autozulieferer Miba von Peter Mitterbauer hat, wie am Dienstag berichtet, seine Unternehmensanleihe im Volumen von 75 Millionen € erfolgreich unter Dach und Fach gebracht. Wie die mit der Emission betraute Bank Austria am Mittwoch mitteilte, habe die Anleihe reißenden Absatz am österreichischen Markt gefunden. Schon binnen einer Stunde nach Öffnung des Orderbuches sei das Volumen mehrfach überzeichnet gewesen. 80 Prozent des gesamten Ordervolumens von mehr als 260 Millionen Euro entfielen dabei auf private Investoren.

Nur ein Prozent der Orders stammte nicht aus dem Inland. Die geringe Stückelung von 500 Euro und der attraktive Zinssatz von 4,5 Prozent auf sieben Jahre Laufzeit wurden von den österreichischen Privatinvestoren als äußerst attraktives Investment angenommen, so Bank Austria-Vorstand Dieter Hengl. Der Preis der Anleihe wurde mit einem Emissionskurs von 101,423 Prozent festgesetzt.

Hengl: „Der Zeitpunkt war günstig, die Konditionen sind attraktiv - dennoch hat die gewaltige Nachfrage nach der Anleihe der Miba unsere Erwartungen mehr als übertroffen. Dies ist erst die zweite Unternehmensanleihe eines österreichischen Unternehmens dieses Jahr und wir gehen auch aufgrund des sehr positiven Marktechos davon aus, dass noch einige weitere mittlere und große Unternehmen dem Beispiel der Miba folgen werden." 

Miba beschäftigt rund 3900 Mitarbeiter, mehr als die Hälfte davon an ihren österreichischen Standorten. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2010/11 betrug 437,2 Millionen Euro bei einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 54,5 Millionen Euro.

 

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